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- Veröffentlicht am Donnerstag, 22. Dezember 2022 06:03
Promis, die am 22. Dezember das Licht der Welt erblickten
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Am 22. Dezember 1949 wurden die Zwillinge Robin und Maurice Gibb in Douglas, Isle of Man, geboren. Robin Gibb war ein britisch-australischer Künstler: Komponist, Sänger, Texter. Bekannt wurde er als Leadsänger der Popgruppe Bee Gees.
Die Band: alles Brüder - Barry, Maurice und Gibb. Zunächst traten die Jungs als Kinderband in Australien auf. 1966 zog die Familie wieder nach England.
Nach der Unterzeichnung eines Vetrages mit Polydor wurden die Bee Gees weltbekannt. Mit dem Soundtrack zum Film „Saturday Night Fever“ feierten die Brüder ihren größten Erfolg. Robin Gibb komponierte die meisten Nr. 1-Hits der britischen Charts.
Er war Ehrendoktor der Universität Manchester. Der „Bee Gee“ stirbt am 20. Mai 2012 in London im Alter von 62 Jahren an einer Krebserkrankung.
Maurice Gibb spielte Bass und Keyboard. Er stirbt im Alter von 53 Jahren am 12. Januar 2003. Sein Tod bedeutete das Ende der Band, die seit 1958 bestand. In Miami Beach wurde ein Park nach ihm benannt. Große Hits der Bee Gees: „Massachusetts“, „World“, „Words“, „I’ve Gotta Get a Message to You“.
Die Mutter der drei Brüder war Sängerin, der Vater leitete ein Orchester. Im Laufe der Bandgeschichte spielten bis zu 30 Musiker mit.
Britta Heidemann * am 22. Dezember 1982, eine deutsche Fechterin im TSV Bayer 04 Leverkusen. 2007: Degen-Weltmeisterin in St. Petersburg (Russland), 2008: Olympiasiegerin in Peking, 2009: Europameisterin in Plowdiw (Bulgarien). Erste Degenfechterin, die das „Golden Triple“ erreichte. Begonnen hat Heidemann als 14-Jährige mit dem Fechten. Vorher war sie erfolgreiche Schwimmerin und Leichtathletin.
Am 2. Februar 2018 gab sie bekannt, ihre sportliche Karriere zu beenden. Für den „Playboy“ hat sich die Fechterin nackt fotografieren lassen. Heidemann ist u. a. in der IOC Athletenkommission, seit 2017 sitzt sie im Aufsichtsrat des 1. FC Köln. Zu den sieben Auszeichnungen gehört der Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen. Veröffentlichung: „Erfolg ist eine Frage der Haltung“ - Ariston Verlag.
Käthe Paulus * 22. Dezember 1868, geb. Katharina Funk. Erste deutsche Berufsluftschifferin, Luftakrobatin und Erfinderin des zusammenlegbaren Fallschirms. Die Familie lebte in ärmlichen Verhältnissen. Sie lernte das Schneiderhandwerk. Schon früh interessierte sie sich für Akrobatik. Der Ballonfahrer Hermann Lattemann, ihr künftiger Lebensgefährte, konnte sie für die Luftschifffahrt begeistern. 1893 erster Sprung mit einem Fallschirm – somit erste deutsche Fallschirmspringerin.
Nach dem Ersten Weltkrieg war die deutsche Luftfahrt sozusagen am Boden. Käthe Paulus verlor durch Kriegswirren und Inflation ihre Investitionen in die Luftfahrt. Sie stirbt 66-jährig am 26. Juli 1935 – Grab: Friedhof der Dankeskirche Wedding. Bei ihrer Beisetzung waren die deutschen Fliegerfrauen Elly Beinhorn und Hanna Reitsch anwesend. Käthes Lebenspartner Lattemann stirbt bereits am 17. Juni 1894 bei einem Absturz.
Gustaf Gründgens * 22. Dezember 1899 in Düsseldorf, † 7. Oktober 1963, in Manila war ein deutscher Theater- und Filmschauspieler, Sänger und Regisseur. Berühmt wurde Gründgens als Mephisto in Goethes „Faust“ und als Interpret des Schlagers „Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da“ (1938).
Im nationalsozialistischen Deutschland wurde er vom preußischen Ministerpräsidenten Hermann Göring, einer der größten Verbrecher gegen die Menschheit, gefördert. Durch seine Intervention bei Göring rettete Gründgens etliche Kollegen vor dem Galgen. Kollegen haben sich nach dem 2. Weltkrieg für seine Freilassung aus alliierter Haft stark gemacht.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war Gründgens von 1947 bis 1951 Generalintendant der Städtischen Bühnen Düsseldorf, bis 1955 erster Geschäftsführer des Neuen Schauspiels Düsseldorf und bis 1963 Generalintendant des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg. Seine Grabstätte: Friedhof Ohlsdorf in Hamburg.
Giacomo Puccini - Giacomo Antonio Domenico Michele Secondo Maria Puccini, * 22. Dezember 1858 in Lucca, † 29. November 1924 in Brüssel, war ein italienischer Komponist. Angehöriger einer Musikerfamilie: der Vater Michele Puccini († 1864) war Leiter der Stadtkapelle von Lucca, Organist und Komponist am Dom, der Großvater Domenico Puccini († 1815) war Komponist, der Urgroßvater Jacopo Puccini († 1781) – auch Giacomo genannt - war Komponist und Organist.
Puccinis Oper „Madame Butterfly“ (1904) war zunächst ein Flop, aber nach einer Überarbeitung ein Riesenerfolg. Zusammengefasst gilt Puccini mit enormen Erfolgen als grandioser Musiker. Die Gedenkrede bei der Trauerfeier für Puccini hielt als Ministerpräsident des Königreiches Italien Benito Mussolini - ab 1925 als Diktator an der Spitze des faschistischen Regimes in Italien. - red
Qu.: Brockhaus Enzyklopädie (21. Auflage), Informationen aus Wikipedia
