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Eingang KZ Auschwitz. Bilder © CDU

Nie wieder!

"Dieser Ort sei allezeit ein Aufschrei der Verzweiflung und Mahnung an die Menschheit.

   Hier ermordeten die Nazis etwa anderthalb Millionen Männer, Frauen und Kinder. Die meisten waren Juden aus verschiedenen Ländern Europas." So zu lesen auf der Gedenktafel "Auschwitz-Birkenau 1940 – 1945"

   Eine gemeinsame Informationsfahrt führte den Ausschuss für Kultur und den Ausschuss für Inneres in die Woiwodschaft Oppeln, eine Partnerschaftsregion des Landes Rheinland-Pfalz.

 

Michael Wagner trägt sich ins Besucherbuch ein.

 

   Die Delegation wurde angeführt von Hendrick Hering, dem Präsidenten des Landtags Rheinland-Pfalz, und den Ausschussvorsitzenden Michael Wagner, MdL, (Kultur) und Dirk Herber, MdL, (Inneres).

   Neben dem Treffen mit dem Vorsitzenden des Regionalparlaments (Sejmik) der Woiwodschaft Oppeln, dem Vorstand der Woiwodschaft und den Sejmik-Abgeordneten unter Teilnahme der Oppelner Woiwodin, stand u. a. auch der Besuch des ehemaligen deutschen nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau auf dem Programm.

 

Endstation für Millionen Personen, die von Nazis umgebracht wurden.

 

   "Dieser Besuch hat meine Seele zutiefst berührt und erschüttert. Auschwitz – ein Ort des Schreckens und ein Ort deutscher Schuld. Unvorstellbar, was hier Menschen anderen Menschen angetan haben. Ich finde keine Worte, um das Ausmaß des Grauens zu beschreiben," so der Landtagsabgeordnete und Kultur-Ausschussvorsitzende Michael Wagner. Wagner selbst ist die Erinnerungskultur ein sehr wichtiges Anliegen

   „Gerade in einer Zeit, in der Einige in unserer Gesellschaft das Ende oder auch eine Veränderung der Erinnerungskultur in Deutschland einfordern, gerade in dieser Zeit, müssen wir für diese Erinnerungs- und Gedenkkultur eintreten.

   Es ist unsere Verpflichtung, darauf hinzuweisen, dass unsere Werte wie Freiheit, Menschenrechte, Rechtsstaat und Demokratie nicht zur Disposition stehen. Diese Werte sind zur Hoffnung für Unterdrückte und Benachteiligte auf allen Kontinenten geworden.

   In Auschwitz reden wir aber nicht nur über die Vergangenheit, sondern wir verstehen Auschwitz als bleibende Verantwortung, den Anfängen zu wehren, auch in unserem Land“, mahnt Wagner. - CDU/RLP

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