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Sattelfest-Organisationsteam. - Bilder © Jochen Gonsior

Rekordbeteiligung beim 7. Sattelfest des PWV Speyer

Bestes Fahrradwetter sorgte beim 7. Sattelfest des Pfälzerwald-Vereins Speyer am vergangenen Sonntag für eine Rekordbeteiligung.

   Die Zählung aller abgegebenen Stempelkarten ergab, dass über 500 Radler die Routen rund um Speyer bewältigt haben. Nicht mitgezählt sind dabei die Teilnehmer, die ohne Karten und aus reiner Freude am Radfahren dabei waren, darunter zahlreiche Familien mit Kindern.

   Die Kids sind dabei entweder selbst geradelt, oder wurden im Anhänger mitgenommen. 40 Kilometer betrug die längere Tour. Stationen waren im Domgarten, im Alla-Hopp-Spielplatz, bei Naturspur in Otterstadt, am Naturfreundehaus Iggelheim und bei Günther D in Berghausen aufgebaut. Die kleinere Strecke führte über rund 17 Kilometer und beinhaltete drei der oben genannten Etappen.

 

Diesen Jungs hat das Sattelfest Spaß gemacht: v. l. Kilian Dombrovski, Fabian Sperling, Oskar und Theodor Bäther, Leif Berthold.

 

   An jeder Station konnten sich die Teilnehmer einen Stempel abholen und damit den Nachweis, dass sie die gesamte Tour absolviert haben. Die vollständig abgestempelten Karten waren die Voraussetzung dafür, an der abschließenden Tombola teilnehmen zu können.

   Alle gestarteten Kinder - ob mit oder ohne Stempel - können sich darüber hinaus auf einen Kinobesuch im Theaterhaus Speyer freuen, wo der PWV zum neu erschienenen Film „Emil und die Detektive“ einlädt. Der Zeitpunkt wird nach Abstimmung mit der Kino-Leitung bekanntgegeben.

   Nicht nur die körperliche Bewegung stand beim Sattelfest im Vordergrund. Auch die Begegnungen mit Freunden und Bekannten sorgte für gute Stimmung. Die mit großem Einsatz der Organisatoren und beteiligten Helfern zusammengestellten und markierten Strecken verliefen über Otterstadt, den Rinkenbergerhof, Schifferstadt, Iggelheim, Hanhofen, Dudenhofen, Berghausen und am Rheindeich entlang zur Fest-Location im unteren Domgarten.

   Malerische Landschaften, sanft plätschernde Bäche, saftig-grüne Wiesen und geheimnisvolle Wälder säumten die Strecke und viele der Radfahrer entdeckten bestimmt zahlreiche unbekannte Wege und Auen.

   Bemerkenswert sind dabei fünf Jungs, die die Tour allein bewältigt haben – natürlich gefolgt von den Eltern in gebührendem Abstand – Sicherheit geht vor. Weil alle im Domchor singen, scheinen Fauna und Flora in den Genuss zahlreicher Gesangseinlagen gekommen zu sein – ein musikalisches Novum in der Geschichte des PWV-Sattelfestes.

   Bei der Abschlussveranstaltung im Domgarten sorgte schließlich die Tombola für Spaß und Spannung. Viele attraktive Preise, die von verschiedenen Sponsoren gestiftet worden waren, fanden ihre Gewinner.

   Kaffee und selbstgebackener Kuchen sorgten für das leibliche Wohl. Auch das Wetter-Timing hätte besser nicht sein können, denn kaum war die Veranstaltung vorüber, setzte leichter Nieselregen ein. Im Vergleich zum Sattelfest im vergangenen Jahr, bei dem es ab 13 Uhr stark zu regnen begonnen hatte, kann man sagen: „Ein perfekter Tag!“

   Die große Teilnehmerzahl und die vielen positiven Rückmeldungen spornten das Sattelfest-Kernteam noch während der Veranstaltung an, sogleich über die Planung für 2027 nachzudenken, ganz nach dem Motto: nach dem Sattelfest ist vor dem Sattelfest. - Jochen Gonsior

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