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„Iceflowers all over the world“ © Gerdi König

Gerdi König stellt auf dem weltgrößten Kunstmarkt aus

„Transcendence – A Fusion of Art And Culture“ in Chongqing

Speyer. - Ein Bild hat die Speyerer Künstlerin Gerdi König in Chongqing schon verkauft. In dieser Stadt, wo Jangtsekiang und Jialing Jiang zusammenfließen, die flächenmäßig so groß ist wie die Republik Österreich und zirka 32.054.159 Einwohner zählt (Kernstadt 6.9 Mio Einwohner), findet bis Ende Februar eine sehenswerte Ausstellung mit Werken von 30 europäischen Künstlern statt.

 

v. l. vier Werke von Gerdi König © Hong Art Museum, Chongqing

 

   Die Ausstellung „Transcendence – A Fusion of Art And Culture“ ist von großer Bedeutung, immerhin kamen auch hochrangige Politiker und Honoratioren aus Gesellschaft, Wirtschaft, sowie Mäzene und potentielle Käufer der Volksrepublik China zur Eröffnung am 28. November vergangenen Jahres.

 

„Dynamic Man“ © Gerdi König

 

   Die europäischen Werke befinden sich im Hong Art Museum, das, wie die Stadt, einen hervorragenden Ruf in der Gesellschaft und selbstverständlich in der chinesischen Kunstszene hat. Dass Gerdi König dort sieben Bilder ausstellt, ist wie ein Sechser im Lotto: sie wurde mit 29 anderen Künstlern unter 800 Bewerbern auserkoren. Nun ist sie in der internationalen und weltgrößten Werkschau für moderne, zeitgenössische Kunst vertreten. König: „China hat die USA als größten Kunstmarkt der Welt abgelöst“.

   Auf die Frage des Speyer-Report wo Gerdi König schon ausgestellt hat, außer in der heimischen Region, sagte sie: zum Beispiel in New York, auf der Handelsmesse art3F (Paris), auf der Barcelona Biennial 2023, in Rom und Los Angeles.

   In Chongqing hat Gerdi König das Bild „Iceflowers all over the world“ bereits vor paar Tagen verkauft. „Trotz des Titels Eiseskälte habe ich die warme Farbe Rot verwendet (so eiskalt wollte sie das Bild doch nicht erscheinen lassen) und wenn man genau hinschaut, dann sehen Elemente tatsächlich wie Eisblumen aus“, sagt die Künstlerin.

   Gerdi König konnte wegen gesundheitlichen Problemen nicht zur Eröffnung der Ausstellung nach Chongqing reisen.

   Das Gespräch fand im Atelier der Künstlerin in der Kapuzinergasse statt. - Bernhard Bumb

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