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Hat Bernhard Alscher 127.000 € illegal an den Tierpark Birkenfeld überwiesen?

Mainz. - Der Generalsekretär der Freien Wähler Rheinland-Pfalz fordert vollständige Aufklärung und Mandatsniederlegung von Bernhard Alscher bei Bestätigung der Vorwürfe

   Die gegen Bernhard Alscher erhobenen Vorwürfe, er habe als damaliger Verbandsbürgermeister ohne Zustimmung des Verbandsgemeinderats eine Überweisung von 127.000 Euro an den Tierpark Birkenfeld veranlasst,

   dessen Vorsitzender er selbst ist, erschüttern mich zutiefst. Auch wenn die Unschuldsvermutung gilt und eine Vorverurteilung ausgeschlossen ist, erfordert dieser Verdacht vollständige Transparenz und eine umfassende Aufklärung.

   Bereits durch seinen Austritt aus der Fraktion hat Alscher das Vertrauen vieler unserer Wählerinnen und Wähler erheblich verletzt. Sein damaliges Verhalten führte zur Auflösung der Fraktion und gefährdete die berufliche Zukunft zahlreicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

   In diesem Zusammenhang habe ich bereits öffentlich gefordert, dass Alscher sein Mandat niederlegen sollte, um weiteren Schaden von unserer Partei abzuwenden.

   Angesichts der aktuellen Anschuldigungen hat diese Forderung umso mehr Gewicht. Sollte sich der Tatvorwurf bestätigen, halte ich die Niederlegung seines Landtagsmandats für unumgänglich.

   Wer die Freien Wähler Rheinland-Pfalz im Landtag repräsentiert, muss das Vertrauen der Menschen, die uns gewählt haben, achten und sich unseren Grundsätzen von Integrität und Verantwortung verpflichtet fühlen.

   Die Freien Wähler Rheinland-Pfalz stehen für eine klare, transparente und bürgernahe Politik im Dienst des Gemeinwohls.

   Wir bleiben in dieser schwierigen Situation unseren Prinzipien treu und setzen alles daran, das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger zu bewahren und zu stärken. - Christian Zöpfchen, Generalsekretär

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