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Ortskern Rheingönheim: Stadtrat stimmt vorbereitender Untersuchung und integriertem
Stadtentwicklungskonzept zu

   Der Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 27. April 2026 den Ergebnissen der Vorbereitenden Untersuchung (VU) und dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) sowie der zugehörigen Maßnahmenliste für den Ortskern Rheingönheim zugestimmt. Auch die Satzung des Sanierungsgebiets und das Fördergebiet Sozialer Zusammenhalt wurden beschlossen.

   "Der Ortskern von Rheingönheim soll moderner werden, um die Lebens- und Aufenthaltsqualität zu verbessern. Wo Handlungs- bedarf ist, haben wir in den vergangenen Monaten gemeinsam mit Fachplanern, Bürgern und auch politischen Vertretern untersucht. Mit der Zustimmung des Stadtrats ist es uns nun möglich, Fördermittel für die Sanierung des Ortskerns zu beantragen, damit wir die Maßnahmen in den kommenden Jahren umsetzen können. Dem muss aber noch die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) zustimmen", so Bau- und Umweltdezernent Alexander Thewalt.

   Dennoch können ab Mai erste Beratungsgespräche zur Modernisierung mit interessierten Eigentümern im Stadterneuerungsgebiet stattfinden. Diesen wird zeitnah ein Informationsblatt zum Sanierungsrecht und zu Fördermöglichkeiten zugesandt.

  ür die kommenden zwei bis drei Jahre sind außer der energetischen Gebäudemodernisierung weitere Projekte geplant: Im Rahmen von Studien zur Begrünung und zum ruhenden Verkehr wird vorbereitet, ob und wie eine Umgestaltung des Caroliplatzes (Ecke Carolistraße, Hauptstraße und Eisenbahnstraße) aussehen könnte. Ergänzend soll ein Quartiersmanagement mit Architekturberatung vorbereitet werden.

   Für die Modernisierung des Gemeindehauses ist die europaweite Ausschreibung und Vergabe der Planung an ein Architekturbüro vorgesehen. Die Modernisierung des Gemeindehauses soll ab 2028 beginnen.

 

Die bisherigen Meilensteine

   Im Juli 2022 hatte der Stadtrat der Bewerbung zur Aufnahme des vorläufigen Untersuchungsgebiets Rheingönheim in die Städtebauförderung zugestimmt. Die Zusage des Ministeriums des Innern und für Sport zur Aufnahme in das Programm "Sozialer Zusammenhalt" liegt der Stadtverwaltung seit Anfang Juni 2023 vor.

   Dieses Förderprogramm bietet eine breite Palette an Fördermöglichkeiten, unter anderem zur baulichen und klimatischen Aufwertung des Stadtteils. Mit der Durchführung vorbereitender Untersuchungen (VU) und der Erstellung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) wurde durch Beschluss des Stadtrats am 7. Juni 2024 die externe Planungsgruppe Stadtbüro aus Dortmund beauftragt.

   Im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen (VU) von Juli 2024 bis Januar 2026 wurden eine Bestandsanalyse, ein Stärken-Schwächen-Profil, ein Leitbild sowie Ziele und daraus abgeleitete Handlungsfelder und Maßnahmen erarbeitet und durch ein Beteiligungsverfahren begleitet. Aufgrund der festgestellten städtebaulichen Missstände ist außerdem die Ausweisung eines Sanierungsgebietes mit entsprechendem Rahmenplan vorgesehen.

   Das Sanierungsgebiet liegt innerhalb der Grenzen des Stadterneuerungsgebiets. Es umfasst den alten Ortskern als zentralen historischen Wohnbereich beiderseits der Hauptstraße. Grundlage für die Arbeit im Sanierungsgebiet bildet der Sanierungsrahmenplan, der nach Abschluss der vorbereitenden Untersuchung erstellt wurde. Durch Ortsbegehungen, Fachgespräche, Bürgerbeteiligung sowie auf Basis vorhandener Pläne wurden unter anderem Modernisierungsbedarf, fehlendes Grün, Mängel der Stadtgestalt, Leerstände sowie Trading-down-Effekte durch unerwünschte Nutzungen oder ein teilweise vernachlässigtes äußeres Erscheinungsbild festgestellt.

   Der gesamte Prozess wird unter Beteiligung der Bürger, der lokalen Akteure, der Fachverwaltung und des Ortsbeirats von Rheingönheim durchgeführt. ,Alle Informationen zum Projekt sind zu finden unter www.ludwigshafen-diskutiert.de

 

Stadtrat beschließt Sanierung der Bundesstraße B9 und der Landesstraße L523

   Die Bundesstraße B9 und die Landesstraße L523 zwischen der Anschlussstelle Pfingstweide an der A6 im Norden und der Bürgermeister-Trupp-Straße im Süden werden im Juli 2026 saniert. Dies hat der Stadtrat in seiner Sitzung vom 27. April 2026 beschlossen. Im Zuge der Maßnahme wird die beschädigte Fahrbahnoberfläche entfernt und eine neue, widerstandsfähigere Asphaltoberfläche aufgetragen werden. Während der Bauzeit wird der Verkehr in beiden Fahrtrichtungen einspurig geführt.

   Grund ist, dass sich durch häufige Frostereignisse im Januar dieses Jahres der Zustand der Bundesstraße B9 und der Landesstraße L523 in kurzer Zeit stark verschlechtert hatte. Als Resultat hatten sich große Schlaglöcher von mehreren Zentimetern Tiefe und mehreren Dezimetern Breite gebildet. Diese konnten zwischenzeitlich durch den Wirtschaftsbetrieb Ludwigshafen (WBL) beseitigt werden. Um das Risiko der Bildung neuer plötzlich auftretender Schlaglöcher zu verringern, wurde durch die Stadt trotz der erfolgten Reparaturarbeiten die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern auf 50 Stundenkilometer reduziert. So kann die Asphaltoberfläche bis zur geplanten Sanierung den hohen Verkehrsbelastungen Stand halten.

   "Wir müssen schnell handeln und die Straße instandsetzen, denn die Oberfläche des Asphalts hat eine Grenze der Belastbarkeit erreicht, und wir möchten vermeiden, dass bei mehreren Tausend Fahrzeugen pro Tag auch die darunter liegenden Schichten in Mitleidenschaft gezogen werden. Das ist auch wichtig, weil diese Hauptverkehrsachse Teil unseres Drei-Zonen-Konzepts ist, mit dem der innerstädtische Verkehr entlastet werden soll. Wir haben uns bewusst für den Monat Juli entschieden, weil während der rheinland-pfälzischen Sommerferien mit weniger Verkehr gerechnet wird“, so Bau- und Umweltdezernent Alexander Thewalt.



Öffnungszeiten am Maifeiertag

   Wilhelm-Hack-Museum - Das Wilhelm-Hack-Museum ist am Freitag, 1. Mai 2026, von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

   Hallenbäder - Das Hallenbad Süd ist am Freitag, 1. Mai 2026, von 9 bis 17 Uhr geöffnet.
Wildpark

   Der Wildpark Rheingönheim ist am Feiertag Tag der Arbeit, Freitag, 1. Mai 2026, von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Letzter Einlass ist um 18 Uhr.

   Geänderte Abfallentsorgungstermine - Aufgrund des bevorstehenden Feiertages Tag der Arbeit am Frei tag, 1. Mai 2026, ändern sich die Termine der Abfallentsorgung, sowie die Abholung der Leichtstoffsäcke und des Altpapiers wie folgt: Freitag, 1. Mai 2026, auf Samstag, 2. Mai 2026.

   Wertstoffhöfe - Die Wertstoffhöfe Nord, West und Süd sind am Freitag, 1. Mai 2026, geschlossen. Die Wertstoffhöfe sind ab Samstag, 2. Mai, wieder regulär geöffnet.

   Friedhofsverwaltung - Die Friedhofsverwaltung in der Bliesstraße ist am Freitag, 1. Mai 2026, geschlossen. Bestattungsdienst - Der Bestattungsdienst ist am Freitag, 1. Mai 2026, geschlossen. Für die Abholung von Verstorbenen besteht ganzjährig eine 24 Stunden Rufbereitschaft unter der Telefonnummer 0621 622525.

   Stadtentwässerung - Die Stadtentwässerung ist jederzeit über die Betriebszentrale unter der Nummer 0621 504-6870 zu erreichen.

   Schillerhaus - Das Schillerhaus ist am Freitag, 1. Mai 2026, geschlossen.

 

Gaststätte nach nächtlicher Lärmbelästigung geschlossen – Polizei unterstützt mit mehreren Streifenwagen

   Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) hat am frühen Sonntagmorgen, 26. April 2026, ein Lokal in Mitte wegen Lärms geschlossen und ist dabei von der Polizei unterstützt worden. Gegen 3.20 Uhr erhielt der KVD den Hinweis auf eine nächtliche Belästigung durch laute Musik aus einer Gaststätte. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte erheblichen Lärm durch Musik sowie durch lautes Reden und Singen aus der Gaststätte fest. Erst nach mehrmaligem Klopfen wurde der KVD-Patrouille die verschlossene Eingangstür zum Gastraum mit rund 30 Gästen geöffnet.

   Auf die Lärmbelästigung angesprochen, zeigte die 24-jährige Inhaberin des Lokals keinerlei Einsicht. Daher forderten die Einsatzkräfte die Frau auf, die Gäste abzukassieren und die Gaststätte zu schließen. Die Inhaberin gab an, dieser Aufforderung nachzukommen. Ferner wurde sie darauf hingewiesen, dass die Eingangstür unter anderem aus brandschutzrechtlichen Gründen nicht verschlossen sein darf.

   Als der KVD den Einsatzort später erneut anfuhr, herrschte weiterhin reges Treiben mit entsprechender Lärmentwicklung im Lokal, dessen Eingangstür erneut verschlossen war. Zur Rede gestellt, verstrickte sich die Inhaberin in Ausreden, während sich ein augenscheinlich alkoholisierter Freund von ihr aggressiv einmischte. Da auch der Rest der Gäste teilweise stark alkoholisiert war, zog der KVD die Polizei zu Unterstützung hinzu, die mit mehreren Streifenwagen die Örtlichkeit anfuhr.

   Als der Freund der Inhaberin sich weigerte, die Gaststätte zu verlassen, fingen die anderen Gäste an sich einzumischen, ehe die Polizei sie davon abhielt. Die Polizei erteilte dem Mann einen Platzverweis. Nach der Schließung des Lokals war die Nachtruhe wieder hergestellt. - Presse: Sigrid Karck

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