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A1-Lückenschluss wichtiger Baustein im Verkehrsnetz

CDA begrüßt Entscheidung des BVerwG

Die beiden Infrastruktur-Sprecher der CDA Rheinland-Pfalz, Julian Mießeler und Gabriele Müller, sehen in dem heutigen Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes einen wichtigen Schritt hin zu einer schnelleren Planung von Infrastrukturvorhaben.

   Der so ermöglichte Lückenschluss der A1 wird nach ihrer Überzeugung zu deutlichen Verbesserungen der Lebensqualität sowohl der Berufspendler als auch der Anwohner der heutigen Landstraße führen.

   Der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur ist auch ein Beitrag zur Erhaltung lebenswerter ländlicher Räume. Nur wo Verkehrsinfrastruktur für den Warentransport zur Verfügung steht, können Gewerbebetriebe dort gehalten oder neu angesiedelt werden und so Arbeits- und Ausbildungsplätze im ländlichen Raum erhalten oder neu geschaffen werden.

   Nur wenn Pendler in vertretbarer Zeit ihre Arbeitsplätze in den Ballungszentren erreichen, werden sie bereit sein, im ländlichen Raum zu wohnen. Nur wenn der ländliche Raum attraktiv bleibt, kann der Druck vom Wohnungsmarkt in den Ballungsräumen genommen werden.

   „Wir begrüßen daher ausdrücklich das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes, das für die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur im wörtlichen Sinne wegweisend ist“, so Mießeler und Müller.

   Die CDA weist in diesem Zusammenhang auch auf die Begründung des Urteils hin: Danach werden den Projekten des Transeuropäischen Verkehrsnetzes Priorität gegenüber naturschutzrechlichen Vorschriften eingeräumt.

   Mießeler und Müller erinnern daran, dass auch der Lückenschluss der bisher nur halb ausgebauten A 60 zwischen Prüm und Winterspelt, die fehlende zweite Hälfte der Biewerbachtalbrücke der A 64 zwischen Trier und der luxemburgischen Grenze, der Lückenschluss zwischen der Anschlussstelle Kandel-Süd der A 61 und der französischen A 35 bei Lauterbourg sowie der fehlende 4-spurige Ausbau der B 50/B 327 zwischen dem Hochmoselübergang und dem Flughafen Hahn Bestandteile dieses Transeuropäischen Verkehrsnetzes sind.

   Sie geben ihrer Hoffnung Ausdruck, dass nun die Planung auch für diese Lücken im Verkehrsnetz zügig zu einem Ergebnis kommt und damit lang ersehnte Erleichterungen für die Pendler bringt. - Presse: Arne Pettermann/Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA)

 

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