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© Carsten Hoff/ZimmerTheater Speyer

Ein Mutter-Tochter-Konflikt der zu Tränen rührt

„Nacht, Mutter“ ist eine besonders herzergreifende Geschichte. Unter der feinfühligen Regie von Timo Effler begeben wir uns mit Monika-Margret Steger und Véronique Weber in die Welt einer fragilen Mutter-Tochter-Beziehung, in der sich Hass und Liebe die Waage halten:

   Heute ist der Abend, an dem Jessie sich umbringen wird. Jessie hat alles sorgfältig geplant. Ihre Mutter Thelma hält das Vorhaben für einen schlechten Witz. Aber unbeirrt geht Jessie mit Thelma die Haushaltslisten durch, zeigt ihr, wo was steht, erklärt ihr, wann der Milchmann kommt und was sonst zu erledigen ist.

   Immer hat sich Jessie um alles gekümmert. Jetzt mag sie nicht mehr. Thelma reagiert mit Wut, Verzweiflung und Sarkasmus, sie bittet, droht und fleht. Zum ersten und letzten Mal stellen sich die beiden Frauen der Vergangenheit, aus der Jessie mit aller Konsequenz ein endgültiges Fazit zieht.

   Ungeschönt und ohne Larmoyanz kreist Normans Stück auf der Folie einer dysfunktionalen Mutter-Tochter-Beziehung, um das Thema Suizid. Weber und Steger füllen ihre Rollen grandios aus und schaffen ein Netz aus Gefühlen aller Facetten, denn trotz aller Schwere, bleibt die Liebe und Zuneigung von Tochter und Mutter nicht auf der Strecke.

   Termine: SO 01.11. | FR 7.11. | SA 3.1. | SO 25.1. im ZimmerTheater (Flachsgasse 3, Speyer) Tickets kosten 23€ / ermäßigt 15€ und sind unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder im Spei’rer Buchladen (Korngasse 17, Speyer) erhältlich. - Daniela Michel

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