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- Veröffentlicht am Freitag, 24. April 2026 09:25
© Bernhard Bumb
SpiraTec AG weltweit an 300 Standorten
SpiraTec AG antwortet auf Fragen für den Speyer-Report
Am 15. April hat eine Besuchergruppe im Rahmen einer Veranstaltungsreihe der Volkshochschule Speyer und der Wirtschaftsförderung Speyer das weltweit agierende Speyerer Unternehmen SpiraTec AG besucht – Bericht: https://www.speyer-report.de/index.php/331-tfawir/21973-bb18042026
Hierzu hat Dr. Lucas Seeber, Senior Professional Associate Corporate Functions - Int. Marketing & Communication, auf Fragen für den Speyer-Report geantwortet:
Nimmt SpiraTec AG Aufträge an, die ausschließlich an Computern bearbeitet werden?
SpiraTec: SpiraTec unterstützt industrielle Kunden ganzheitlich dabei, ihre Produktionsanlagen zu planen, zu automatisieren und mit modernen IT-Systemen zu vernetzen. Dafür vereinen wir umfassende Kompetenzen: von der verfahrenstechnischen Anlagenplanung und dem tiefen Verständnis physikalischer Prozesse über die Automatisierungstechnik bis hin zu IT-Expertise zur digitalen Vernetzung aller Systeme.
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirken in unterschiedlichen Projektphasen mit – vielfach digital, etwa bei der Planung von Anlagen oder der Programmierung von Prozessleitsystemen. Diese Tätigkeiten erfolgen überwiegend am Computer, entweder in unseren Büros oder direkt beim Kunden vor Ort. Ergänzend haben wir eine Tochtergesellschaft, in der Schaltanlagen gefertigt werden (Standort Wunstorf) und Monteure direkt an den Produktionsanlagen unserer Kunden arbeiten. Die Projekte entstehen stets in enger Abstimmung mit dem Kunden: Die grundlegenden Produkt- und Prozessideen kommen aus dessen Entwicklungsabteilungen, während SpiraTec die detaillierte Planung, die softwareseitige Umsetzung und die Inbetriebnahme übernimmt – alles aus einer Hand.
Konstruiert SpiraTec AG am Computer technische Anlagen und sogar ganze Fabriken bis zum 100 %-einsatzfähigen Zustand?
SpiraTec: Darüber hinaus entwickeln unsere Fachexpertinnen und -Fachexperten sogenannte digitale Zwillinge. Dabei werden Industrieanlagen in einer virtuellen 3D-Umgebung abgebildet, getestet und optimiert. So lassen sich mögliche Schwachstellen in Produktionsprozessen frühzeitig erkennen und beheben – noch bevor die reale Anlage gebaut wird. Das ermöglicht eine besonders effiziente, ressourcenschonende Planung und erhöht die Planungssicherheit bei komplexen Industrieprojekten deutlich.
Können Ihre Kunden gemäß Ihren Konstruktionen die Anlagen bzw. Fabriken bauen lassen, die bei der Fertigstellung sofort einsatzfähig sind und 100 % funktionieren?
SpiraTec: Gemeinsam mit unseren Kunden realisieren wir Produktionsanlagen und Fertigungsgebäude, deren Abläufe teilweise vorab digital erprobt wurden. Durch diesen Ansatz, kombiniert mit unserem hohen Qualitätsanspruch und unserer langjährigen Erfahrung, stellen wir eine hohe Verlässlichkeit und Funktionsfähigkeit der umgesetzten Lösungen sicher.
Wie viele Kunden haben Sie derzeit weltweit?
SpiraTec: Aktuell arbeiten wir für unsere Kunden an rund 300 Standorten weltweit und betreuen dabei parallel bis zu 1.500 Einzelprojekte.
Wie hoch in etwa sind Rechnungsbeträge für kleine Aufträge und in welcher €-Region bewegt sich SpiraTec AG bei den großen/größten Rechnungen, die Sie ausstellen?
SpiraTec: Wir stellen weniger einzelne Rechnungsbeträge in den Vordergrund, sondern betrachten das jeweilige Projektvolumen, da ein Projekt in der Regel aus mehreren Rechnungen besteht. Diese Projektvolumina reichen von wenigen Tausend Euro bei kleineren Aufgaben bis hin zu zweistelligen Millionenbeträgen bei großen, komplexen Industrieprojekten.
Vielen Dank an SpiraTec AG für die Beantwortung. - bb
