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- Veröffentlicht am Freitag, 17. April 2026 13:13
Mike Oehlmann © FDP Speyer
Mann+Hummel: Energiekrise und Standortschwäche treffen Speyer mit voller Wucht
Wir brauchen eine mutige Standortpolitik / Oberbürgermeisterkandidat Mike Oehlmann zur angekündigten Schließung von Mann+Hummel
Die angekündigte Schließung des Werks von Mann+Hummel in Speyer bis Ende 2028 ist ein alarmierendes Symptom für die aktuelle wirtschaftliche Gesamtlage.
Betroffen sind rund 600 Arbeitsplätze am Traditionsstandort in der Brunckstraße. Es ist eine Nachricht mit großer Tragweite für die Beschäftigten, die über Jahrzehnte Spitzenleistung „Made in Speyer“ erbracht haben.
Meine volle Solidarität gilt den Mitarbeitern und ihren Familien, die nun vor einer unsicheren Zukunft stehen. Die Geschäftsleitung muss ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden und ernsthafte Bemühungen für sozialverträgliche Lösungen umsetzen.
Ich sehe in der Entscheidung des Weltmarktführers eine direkte Folge der massiv verschlechterten Rahmenbedingungen in Deutschland. Wir können die Augen nicht davor verschließen: Die weltweit hohen Energiepreise im Vergleich zu anderen Ländern und die schleichende Deindustrialisierung setzen unsere Betriebe unter einen enormen Kostendruck. Wenn ein gesundes Unternehmen wie Mann+Hummel die Produktion in andere Länder verlagert, ist das ein Misstrauensvotum gegen die aktuelle Wirtschaftspolitik, welches die Beschäftigten hier in Speyer unmittelbar ausbaden müssen.
Es müssen alle Anstrengungen unternommen werden, Arbeitsplätze zu erhalten und Perspektiven für den Standort Speyer zu entwickeln. Speyer hat einen ausgewogenen Mix aus Handwerk, Industrie, Logistik, Verwaltung, Bildung, Gesundheit und natürlich Handel - wir müssen aktiv mehr dafür tun, dass das so bleibt. - Mike Oehlmann
