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Anton Bronich, Michael Wagner, Maria Franz © Kulturraum Galerie Speyer

Klang, Farbe und Begegnung – Kulturabend in der Galerie Kulturraum Speyer

Unter dem Titel „Klang, Farbe und Begegnung – Ein Kulturabend in der Galerie Kulturraum Speyer“ lädt die Galerie Kulturraum Speyer am Mittwoch, 11. Februar, um 19:00 Uhr zu einem besonderen Abend ein, an dem sich bildende Kunst, Wort und Musik auf eindrucksvolle Weise begegnen.

   Im Mittelpunkt des Abends steht ein Vortrag von Michael Wagner, MdL, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur im Landtag Rheinland-Pfalz. In seinem Beitrag spricht er über den Wert von Kunst und Kultur für den Menschen und für die Gesellschaft – mit einem besonderen Schwerpunkt auf der bildenden Kunst und ihrer Bedeutung als Ausdruck innerer Wirklichkeit, als kulturelles Gedächtnis und als Grundlage gesellschaftlicher Verständigung.

   Gerade der Ort der Veranstaltung – eine Galerie – verleiht dem Thema eine besondere Aktualität: Umgeben von Bildern und künstlerischen Positionen wird die Malerei selbst zum unmittelbaren Erfahrungsraum des Vortrags. Die Galerie wird an diesem Abend nicht nur Ausstellungsort, sondern ein lebendiger Ort des Dialogs zwischen Kunstwerk, Musik, Sprache und Publikum.

   Der Vortrag ist eingebettet in ein musikalisches Programm und verbindet Wort und Klang zu einem gemeinsamen kulturellen Erlebnis. Passend zur Faschingszeit werden Wiener Lieder und Arien aus Operetten dargeboten, darunter unter anderem Rudolf Sieczynskis „Wien, du Stadt meiner Träume“, Robert Stolz’ „In Wien gibt’s manch winziges Gasserl“ sowie Arien aus Carl Millöckers Operette „Der Bettelstudent“ („Ich knüpfte manche zarte Bande“) und aus Eduard Künnekes „Der Vetter aus Dingsda“.

   Begleitet wird Michael Wagner am Klavier von Prof. Leo Kraemer, dem früheren Domkapellmeister und Domorganisten, sowie von Robert Frank, dem ehemaligen Konzertmeister des Nationaltheaters Mannheim. Musikalisch mitwirkend sind außerdem Susanne Phieler (Violine) und Stephanie Phieler (Viola).

   Die Verbindung von bildender Kunst in der Galerie, kulturpolitischer Reflexion und live gespielter Musik macht den Abend bei einem Glas Sekt zu einer besonderen Form des kulturellen Austauschs – ganz im Sinne eines offenen Begegnungsraums für Kunst und Gesellschaft. - zug

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