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Keine Zukunft fürs Speyerer Mittelalter Spektakel?

Reaktion der CDU auf Artikel in der Speyerer Rundschau vom 6. Juli 2024

Wir begrüßen es ausdrücklich, dass es in Speyer eine Baumschutzsatzung gibt, die sicherstellt, dass Bäume, die in der Vergangenheit nicht im Fokus standen, nun eine höhere Priorität erhalten. Es ist von großer Bedeutung, dass wir unsere städtischen Grünflächen und die darin befindlichen Bäume schützen und pflegen.

   Jedoch muss eine solche Satzung auch der Realität und den Bedürfnissen der Stadtgesellschaft entsprechen. Es ist nicht akzeptabel, dass aufgrund einer vermeintlichen Bodenverdichtung keine Biertischgarnituren, Pavillons oder andere Gegenstände über den Wurzelbereich von Bäumen gestellt werden dürfen.

   Würden wir diese Auslegung strikt durchsetzen, müssten wir den gesamten Domgarten für Feste sperren. Dies wäre nicht nur unrealistisch, sondern auch ein erheblicher Verlust für das kulturelle und soziale Leben in unserer Stadt.

   Gleiches gilt für andere Bereiche in Speyer wie z. B. dem Adenauerpark oder den Paradiesgarten. Diese öffentlichen Räume sind wichtige Treffpunkte und Veranstaltungsorte für die Bürger von Speyer.

   Die CDU Speyer plädiert daher dafür, die Auslegung der Baumschutzsatzung in diesem Kontext nochmals zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Es sollte ein ausgewogener Ansatz gefunden werden, der sowohl den Schutz unserer Bäume als auch die Nutzung unserer öffentlichen Plätze für Feste und Veranstaltungen ermöglicht.

   Eine überzogene Reglementierung hilft niemandem und gefährdet das Miteinander in unserer Stadt. - Sylvia Holzhäuser, CDU Kreisvorsitzen

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