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Brand in einer Wohneinrichtung für Asylbewerber

Speyer. - Gestern, am 23.08.2025, kam es nach 21 Uhr zu einem Brand in einer Wohneinrichtung des Landes für Asylbewerber. Dabei wurden mehrere Personen verletzt.

   Am frühen Abend rückten Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst zu einem Brandmeldealarm nach Speyer-Nord aus. Noch auf der Anfahrt gingen Notrufe ein, in denen von einem brennenden Zimmer in einem Unterkunftsgebäude berichtet wurde. Daraufhin erhöhte die Ständige Feuerwehreinsatzzentrale Speyer das Einsatzstichwort auf „Wohnungsbrand mit Personenrettung“ und entsendete weitere Feuerwehreinheiten, sowie Komponenten des Katastrophenschutzes.

   An der Einsatzstelle angekommen stellte die Feuerwehr fest, dass es der Security gelungen war eine Person zu retten, sowie einen ersten Löschversuch durchzuführen.

   Die gerettete Person wurde als schwerverletzt eingestuft und kam in eine Speyerer Klinik. Insgesamt sechs Securitymitarbeiter hatten Rauch eingeatmet und wurden daher leichtverletzt ebenfalls in verschiedenen Krankenhäusern vorgestellt. Die Koordination im Einsatzabschnitt Gesundheit übernahmen, als Teile des Katastrophenschutzes, ein Leitender Notarzt und ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst. Auch unsere Schnelleinsatzgruppe Sanität kam mit einem Rettungswagen zum Einsatz.

   Im Einsatzabschnitt Brandbekämpfung hatte die  Feuerwehr derweil die Flammen schnell unter Kontrolle und schließlich auch vollständig abgelöscht. Allerdings galt es dann noch, einen gesamten Brandanschnitt maschinell zu entrauchen und sich abschließend zusammen mit dem Betreiber um die Brandmeldeanlage zu kümmern. Das betroffene Zimmer ist aktuell nicht bewohnbar. Alle anderen Menschen konnten nach dem Einsatz wieder zurück in ihre Räumlichkeiten.

   Der Brand- und Katastrophenschutz war mit 26 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen rund zwei Stunden im Einsatz für Speyer. Während dieser Zeit kamen noch 22 weitere ehrendienstliche Einsatzkräfte zur Feuerwache und stellten von dort aus den Grundschutz für das restliche Stadtgebiet sicher.

   Zur Brandursache wird an die Polizei verwiesen. - Peter Eymann

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