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- Veröffentlicht am Mittwoch, 18. Februar 2026 06:43
111 Personen. 111 Tonnen. 111 Meter - Weltrekord-Idee soll die Kraft der Gemeinschaft zeigen
Speyer. - Was entsteht, wenn exakt 111 Menschen an einem Strang ziehen?
Im besten Fall ein Weltrekord - und ein starkes Zeichen für Teamgeist, Willenskraft und gemeinschaftliches Handeln. Genau das ist das Ziel einer außergewöhnlichen Rekord-Idee anlässlich des Speyerer Brezelfestes, die Technikgeschichte und menschliche Stärke auf
spektakuläre Weise verbindet.
Geplant ist nichts Geringeres, als eine 111 Tonnen schwere Lokomotive mit angekoppelten Waggons allein durch die Muskelkraft von 111 Menschen über eine Strecke von 111 Metern zu bewegen. Schauplatz des Rekordversuchs sind die Gleise des Technik Museums Speyer in unmittelbarer Nachbarschaft zur Festwiese des Brezelfestes, wo der tonnenschwere Zug vollständig kontrolliert und ohne motorische Unterstützung bewegt werden soll.
Das Besondere dabei: Kein Motor, keine externe Technik, keine Hilfsmittel. „Dieser Rekord ist kein Wettkampf gegen die Physik – sondern ein Bekenntnis zur Gemeinschaft“, sagt Uwe Wöhlert, Vorsitzender des Verkehrsvereins.
„Eine einzelne Person kann diese Last nicht bewegen. Aber 111 Menschen, die sich aufeinander verlassen, im gleichen Rhythmus arbeiten und nicht aufgeben – die können Erstaunliches leisten.“ Die Lokomotive wird ausschließlich durch die koordinierte Kraft von 111 Menschen gezogen. Synchronität, Rhythmus und gemeinsames Durchhaltevermögen entscheiden über Erfolg oder Stillstand.
Doch dieser Rekord will mehr sein als eine beeindruckende Zahlenspielerei zum diesjährigen Brezelfest. Er trägt eine klare Botschaft: Wenn Menschen zusammenarbeiten, sich gegenseitig motivieren und an ein gemeinsames Ziel glauben, lässt sich selbst scheinbar Unmögliches bewegen.
Die Zahl 111 zieht sich dabei bewusst wie ein roter Faden durch das gesamte Projekt. Sie steht symbolisch für Einheit, Zusammenhalt und einen gemeinsamen Takt – viele Individuen, ein Ziel, eine Bewegung. „In dem Moment, in dem sich die Lokomotive zum ersten Mal bewegt, wissen wir: Wir haben das gemeinsam geschafft“, sagt Andreas Hemmer, der Leiter des Technik Museums Speyer.
„Das ist Gänsehaut. Man zieht nicht nur an einem Seil – man zieht als Gemeinschaft.“ Mit diesem Weltrekord-Vorhaben wollen Technik Museum und Verkehrsverein eindrucksvoll zeigen, wie menschliche Stärke, Teamgeist und Technikgeschichte miteinander verschmelzen können. Und dass wahre Kraft oft dort entsteht, wo viele Einzelne zu einer starken Gemeinschaft werden.
Es ist nicht nur ein Rekord für die Bücher – es ist ein Zeichen für das, was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam anpacken. - Presse: Verkehrsverein Speyer
