REISEN

REISEN: Kroatien – Badeparadies an der blauen Adria

Von Michael Stephan

Was ist das Schönste an diesem Ferienland – die herrlichen Strände mit dem saubersten Wasser der Adria? Die gut 1200 bezaubernden Inseln, auf denen es nach Lavendel und wildem Tymian duftet? Die Städte Istriens und entlang der dalmatischen Küste wie Split oder Dubrovnik machen einfach Laune. Urlaubern geht`s hier wie den alten Römern: Man will nicht mehr weg.

Der bedeutendste Weltenbummler aller Zeiten war Kroate. Sollen sich doch die Wissenschaftler weiter streiten, ob Marco Polo 1254 in Venedig oder im Ritterburgstädtchen Korcula auf der gleichnamigen Adria-Insel geboren wurde.

Unterwegs im sonnenverwöhnten Kroatien. Man kann sich gar nicht satt sehen an dieser zauberhaften, grünen Mittelmeer-Landschaft, den jahrhundertealten Städtchen und den tollen Stränden mit dem saubersten Wasser der Adria. Traumhafte 1777 Kilometer Küste sind es – von Norden entlang der Halbinsel Istrien, rund um die Kvarner Bucht und durch Dalmatien, dem nach Süden immer etwas schmaler werdenden Küstenstreifen. Am südlichsten Ende liegt die sehenswerte „Perle der Adria“, die Stadt Dubrovnik. Die gesamte Altstadt mit ihren gut zwei Kilometer langen, trutzigen Festungsmauer hat die UNESCO als Weltkulturerbe fürstlich geadelt. Eine Liebe auf den ersten Blick – das ist die Sonnenküste Mitteldalmatiens mit ihren romantischen Felsenbuchten und den breiten, feinsandigen Stränden. Gleich fünf „Rivieras“ locken hier zum Baden, Wassersport und Erholen. Zwischen duftenden Pinien und grünen Palmen schmiegt sich die Hafenstadt Makarska zu Füßen des kargen Biokovo-Gebirges. Der Naturpark ist ein herrliches Wandergebiet. Die acht Ferienorte zwischen Brela und Gradac entlang der 60 Kilometer langen Makarska-Riviera sind ein echtes Paradies. Die Kontraste von Sand- und Kiesstränden, schroffen Felsen und lauschigen Buchten prägen das Bild des Küstenabschnitts um Omis. Sehenswert in der Stadt: die mächtige Festung über der Mündung des Cetina-Flusses und die Kirche St. Peter aus dem 10. Jh. Von Omis sind es nur wenige Kilometer ins Landesinnere nach Radmanove mlinice; hier an der Flussbiegung der Cetina wurden eine Vielzahl Szenen der legendären Karl-May-Filme der 60er Jahre gedreht.

Weiter nördlich die Küste um Split. Der trutzige Palast des römischen Kaisers Diokletian (UNESCO Weltkulturerbe) dominiert seit 1700 Jahren die zweitgrößte Stadt Kroatiens. Aber auch Sibenik und Zadar, die beiden Küstenstädte mit ihren Kirchen, prächtigen Palästen und Kunstschätzen, sind genau das Richtige für alle, die nicht nur Strand genießen wollen. An herrlichen Stränden baden und eindrucksvoll durch die Jahrhunderte bummeln – das kann man an der Küste bei Trogir. In dem mittelalterlichen, von Mauern umgebenen Stadtkern sind noch das Schloss, Wehrtürme, zehn Kirchen und Paläste aus Romanik, Gotik, Renaissance und der Barock-Epoche erhalten. Auch Trogir wurde von der UNESCO ausgezeichnet.

Ein Urlaubshit sind natürlich auch die malerischen Inseln und Inselchen Kroatiens. Genau 1185 Eilande liegen da verstreut in der türkisblauen Adria.

Unser Ziel für den letzten Urlaubsabend ist die Strandpromenade im malerischen Ort Baska Voda: Die Nacht ist lau, Fackeln sorgen für das Licht, das Rauschen des Meeres für die Musik. Wir schauen in den Himmel und fangen an zu träumen.

Informationen

Anreise mit dem Flugzeug: Direktflüge nach Zagreb, Dubrovnik, Split und Zadar in der Hauptsaison.

Auskunft: Kroatische Zentrale für Tourismus, Hochstraße 43, 60313 Frankfurt; Tel. 069 2385350

Elektrizität: Das Stromnetz führt 220 Volt; Adapter sind nicht erforderlich

Geld: Die kroatische Währung ist die Kuna. Der Wechselkurs ist seit Jahren stabil und bewegt sich zwischen 7,20 bis 7,40 für einen Euro.

Literatur: Baedeker „Kroatische Adriaküste/Dalmatien“ Ausgabe 2013

Strassenverkehr: Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen 130 km; auf Landstraßen 90 km, innerhalb geschlossener Ortschaften 50 km. Es gilt die 0,5 Promillegrenze. Auf den Autobahnen wird eine Mautgebühr erhoben.

Zeit: In Kroatien gilt die Mitteleuropäische Zeit (MEZ).