Judo

JUDO: JSV-Männer haben nächste Überraschung im Blick / JSV-Frauen wollen im Rennen um die Spitze dranbleiben

Bei den Männern des JSV Speyer herrscht gute Stimmung nach dem überraschend guten Saisonstart in der 1. Bundesliga mit einer knappen Niederlage gegen Rüsselsheim und einem Punktgewinn beim Deutschen Vizemeister Esslingen. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf das Heimduell mit dem JC Leipzig heute, 26. Mai, Beginn 18 Uhr im Judomaxx.

„Wir haben zweimal gegen etablierte Erstligisten gezeigt, dass wir mithalten können“, erklärt Teamchef Michael Görgen-Sprau. Auch wenn die Gäste klar favorisiert sind, mit dem heimischen Publikum im Rücken will man gegen Leipzig die nächste Überraschung anpeilen. Die personellen Voraussetzungen hierfür sind gut, und der Speyerer Teamchef freut sich darauf, endlich mal seine Mannschaft in Bestbesetzung auf die Matte schicken zu können. „Wir hoffen nur, dass es keine kurzfristigen Ausfälle gibt“, so Görgen-Sprau.

Am dritten Kampftag der 1. Judo-Bundesliga Süd der Frauen treten die Frauen des JSV Speyer heute, 26. Mai, beim KSV Esslingen an. Mit einem Sieg gegen Aufsteiger Sindelfingen und einem Unentschieden gegen den amtierenden Meister Backnang ist der JSV gut in die Saison gestartet. Esslingen hat dagegen zwei Niederlagen hinnehmen müssen. Dennoch warnt JSV-Teamchefin Johanna Müller davor, den KSV zu unterschätzen. „Die haben eine starke Aufstellung, sowohl was deutsche als auch was ausländische Kämpferinnen betrifft. Da muss man schauen, wer davon am Kampftag tatsächlich da ist.“

Zum ersten Mal in dieser Saison will der JSV zwei ausländische Kämpferinnen aufbieten. Generell ist das Speyerer Team gut aufgestellt, auch die Stimmung in der Mannschaft ist nach dem soliden Start in die Saison gut, wie Johanna Müller berichtet. Ziel ist es nun, mit einem weiteren Sieg den aktuellen zweiten Tabellenplatz zu festigen oder vielleicht sogar den ersten Rang zu übernehmen. Zeitgleich kämpft der aktuelle Tabellenführer JC Wiesbaden, der als einziges Team bisher zwei Siege auf dem Konto hat, gegen den punktgleich mit Speyer auf Rang drei liegenden Meister Backnang. Einen Punkt dahinter liegt der TSV Großhadern, der beim Aufsteiger Sindelfingen Boden gutmachen will.

Es zeichnet sich also das aus den letzten Jahren gewohnte Bild eines engen Kampfes zwischen diesen vier Mannschaften um die Fahrkarten zur Finalrunde der Frauen-Bundesliga ab. Mit einem Sieg hätten die Speyerer Frauen eine gute Ausgangsposition für das folgende Duell in Großhadern. -Seán McGinley-