Judo

Erfolgreiche Premiere gab es für Hannah Burkhard. - Bild: JSV Speyer

JUDO: Debütantinnen verhelfen Speyer zum erfolgreichen Saisonstart / Domstädter mit 11:3 von der Matte

Solider Saison-Start für die Frauen JSV Speyer und ihr neues Teamchefinnen-Duo Barbara Bandel und Johanna Müller: In der ersten Begegnung der Saison gewann der JSV beim Aufsteiger VfL Sindelfingen mit 11:3. Einen entscheidenden Teil am Erfolg hatten die Neuzugänge.

Mascha Ballhaus, Lea Schmid und Samira Bouizgarne holten bei ihrem Debüt für Speyer jeweils zwei Punkte. Ebenfalls eine erfolgreiche Premiere gab es für Hannah Burkhard, die im zweiten Durchgang mit einem schnellen Sieg in der Kategorie bis 52 Kilogramm einen Punkt beisteuerte.

Für die weiteren Punkte zeichneten die bewährten Kräfte Verena Thumm, Rebecca Bräuninger, Szaundra und Selina Dietzer verantwortlich.

Pech hatte Vanessa Müller, die aufgrund eines personellen Engpasses sich bereiterklärte, sich aus ihrer eigentlichen Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm auf 57 Kilogramm runterzugehen und entsprechend Gewicht zu machen. Sie traf auf die starke Niederländerin Lio Schultz und musste sich zweimal geschlagen geben, wobei gerade der zweite Kampf extrem eng war und erst nach drei Minuten im Golden Score entschieden wurde.

„Das ist auf jeden Fall eine Leistung, die man hervorheben muss“, so Barbara Bandel über den Auftritt von Müller.

Für die Speyerer Frauen geht es nun in drei Wochen weiter mit dem ersten Heimkampf, wenn der amtierende Meister aus Backnang zu Gast sein wird. „Wir freuen uns jetzt schon drauf, wissen aber dass da ein größerer Brocken auf uns zukommt“, erklärt Barbara Bandel.

Mit dem Einstand der neuen Teamspitze zeigte sich Bandel übrigens auch zufrieden. Das Zusammenspiel zwischen ihr, Johanna Müller und Betreuerin Hannah Wehr habe einwandfrei geklappt. Dass die ehemalige Teamchefin Nadine Lautenschläger ebenfalls vor Ort war, fanden ihre Nachfolgerinnen erfreulich. „Da gab es schon die eine oder andere Situation, in der wir froh waren, dass wir kurz Rücksprache mit ihr halten konnten“, so Barbara Bandel. -Sean McGinley-