HANDBALL

Bärin Lena Feiniler wirft. - Bild: Pressebär

Kate Schneider hofft auf zwei Punkte im ersten Auswärtsspiel

„In Nürtingen müssen wir kampfbereit sein“ / 15. Septrember

In der vergangenen Saison siegten die KURPFALZ BÄREN mit 28:24, zuvor hatte es für sie aber in Nürtingen nichts zu holen gegeben. Auch diesmal erwarten die Bären-Ladies einen harten Kampf, denn Nürtingen wird mit aller Macht den ersten Saisonsieg feiern wollen. Beim Auftakt in Berlin führte das Team von Trainer Stefan Eidt zwar zur Pause mit 13:12, doch in der zweiten Hälfte gelangen seinen Spielerinnen noch ganze sechs Tore. „Da wäre heute für uns mehr drin gewesen“, klagte Eidt nach der 23:19 Niederlage. Jetzt soll unbedingt ein Sieg über die Bären her, um nicht gleich wieder hinten in der Tabelle aufzutauchen.

Verena Breidert mit Rücktritt vom Rücktritt

Eigentlich wollte die ‒ das Nürtinger Spiel jahrelang dominierende ‒ Linkshänderin im vergangenen Mai ihre Karriere beenden. Doch die Appelle der Nürtinger Verantwortlichen verhallten nicht ungehört. Verena Breidert hängte noch eine Saison dran, wohl auch, weil der Nürtinger Kader recht dünn ausgestattet ist. In Berlin standen ganze 8 Feldspielerinnen zur Verfügung, womit der Leistungseinbruch in der zweiten Hälfte wohl auch zu begründen ist.

Bären-Ladies „mit voller Kapelle“

Die Sorgen von Stefan Eidt teilt Kate Schneider nicht: „Wir reisen mit voller Kapelle nach Nürtingen und stellen uns auf ein kräftezehrendes Spiel ein. Wichtig wird sein, schnell in unseren Rhythmus zu kommen, denn dann haben wir gute Chancen auf den ersten Auswärtssieg. Dabei wird es sicherlich auf darauf ankommen, die vielen technischen Fehler, die in der Schlussphase des Spiels gegen Lintfort auftraten, abzustellen, als man einen noch höheren Sieg geradezu verschenkte.“ Tom Löbich warnt daher auch eindringlich: „Gegen Nürtingen gab es in der Vergangenheit immer hart umkämpfte Begegnungen, da müssen wir sehr konzentriert zu Werke gehen.“ Die Bärenfans sind jedenfalls auf den ersten Saisonauftritt ihrer Bären in einer fremden Halle gespannt. -Pressebär-