HANDBALL

Carmen Moser beim Wurf. - Bild: Pressebär

KURPFALZBÄREN: „Wir werden Lintfort keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen“

Samstag, 8. September, 18 Uhr, Neurotthalle

Katrin Schneider war nach der vermeidbaren Pokalniederlage in Mainz alles andere als amüsiert. Ihr Team hatte lange Zeit geführt, es aber versäumt, den Vorsprung auszubauen, In der Schlussphase verloren die Bären-Ladies fast völlig ihren Spielrhythmus und hatten dem plötzlich erwachten Kampfgeist der Meenzer Dynamites nichts mehr entgegenzusetzen. In den Trainingseinheiten dieser Woche war schon die Anspannung spürbar, denn eine Auftaktniederlage in eigner Halle wäre alles andere als ein gutes Vorzeichnen für den weiteren Rundenverlauf.

Der Aufsteiger kommt mit verstärktem Team

Vorletzte Saison musste TuS Lintfort aus der zweiten Bundesliga absteigen. Doch in der dritten Liga West schaffte das Team einen 36:8 Durchmarsch und will in der jetzt startenden Runde von Anfang an entschlossen auf Punktejagd gehen. Um die Torjägerinnen Loes Vandewal und Tatjana van den Broek haben sich weitere torhungrige Spielerinnen der TuS angeschlossen, so dass sich Trainerin Bettina Grenz-Klein diesmal gute Chance ausrechnen kann, die Klasse zu halten. Für Lintfort wäre es natürlich ein toller Start, bei den Bären gleich ein Ausrufezeichen zu setzen.

Zurück zu den gewohnten Tugenden

Die Bären werden jedenfalls zu ihren Markenzeichen ‒ wie Kampfgeist, Bissigkeit und Siegeswille ‒ zurückfinden müssen, um den ehrgeizigen Aufsteiger zu bezwingen. Dazu Kate Schneider: „Ich denke höchst ungern an unser Zweitligaspiel in Lintfort im Januar 2017 zurück, wo uns der Gegner mit 37:31 richtig alt hat aussehen lassen. Das Team ist mittlerweile noch besser besetzt, und der inzwischen bevorzugte Tempohandball kann sich sehen lassen. Das wird nicht einfach werden.“ -Pressebär-