HANDBALL

Bären (rot): v. l. Elena Fabritz, Lara Eckhardt beim Wurf, Samira Brand.- Bild: Pressebär

KURPFALZ BÄREN lassen gegen die “Flames“ wenig anbrennen

Vor dem Pokalspiel in Mainz hinterlassen die Bären-Ladies einen starken Eindruck

Carmen Moser, Sophia Sommerrock sowie Sabine Stockhorst wurden geschont, und die in der ersten Hälfte überragende Saskia Fackel (5 Tore) saß in der zweiten Hälfte nur auf der Bank. Dennoch beeindruckte das Schneider-Team den Erstligisten aus Bensheim und führte acht Minuten vor Schluss mit 24:21. Dr. Robert Becker: „Wir haben heute gesehen, dass wir sehr variabel aufgestellt sind und es uns erlauben können, sehr unterschiedliche Formationen aufs Feld zu bringen, ohne an Qualität zu verlieren.“

Am Schluss siegten die Gäste aus Bensheim vor 200 Zuschauern zwar mit 28:25 (Halbzeit 13:13), doch waren die Bärenfans begeistert, wie die Abteilung „Bärenjugend forscht“ die Flames in arge Verlegenheit brachten: Johanna Wiethoff (16 Jahre alt) im Tor, Katja Hinzmann (17), Verena Oßwald (19), Lea Marmodee (19) und Lara Eckhardt (21) bewiesen alle ihr großes Talent und waren gemeinsam für mehr als die Hälfte aller Bärentreffer verantwortlich.

Erste DHB-Pokalrunde: Bären vor schwerer Hürde in Mainz

Katrin Schneider trat schon während des letzten Testspiels auf die Euphorie-Bremse und nahm den Schlussspurt des Erstligisten gelassen hin: „Das wird am Samstag in Mainz wahrlich kein Zuckerschlecken werden. Daher war es mir wichtig, die Belastung auf das ganze Team zu verteilen.“

Denn am kommenden Samstag (ab 18 Uhr) wird es wirklich ernst für die Bären. In der Sporthalle der Gustav-Stresemann-Wirtschaftsschule (Hechtsheimer Str. 31) brennen die „Meenzer Dynamites“ darauf, den Gästen aus Ketsch den Einzug in die nächste Pokalrunde zu verwehren.

In den beiden letzten Punktspielen in Mainz ‒ in der zweiten Liga der Frauen ‒ trennten sich beide Mannschaften nach hoch spannenden Auseinandersetzungen jeweils unentschieden. Daher erwarten beide Trainer erneut ein enges Spiel. Mainz-Trainer Thomas Zeitz sowie auch Kate Schneider bei den Bären wissen noch nicht so genau, wo ihre Teams leistungsmäßig einzuordnen sind. Beide Mannschaften haben in Vorbereitungsturnieren sehr ordentliche Leistungen gezeigt, doch am morgigen Samstag wird wohl die Tagesform die entscheidende Rolle spielen. -Pressebär-