HANDBALL

Pressebär im Gespräch mit Varvara Novichikhina. - Bild: Kurpfalz Bären

Varvara Novichikhina - Die tschechische Jugendnationalspielerin kommt zu den KURPFALZ BÄREN

Slavia Prag war in den vergangenen Jahren mehrfach zu Freundschaftsspielen in Ketsch. Eine Jugendnationalspielerin aus der tschechischen Metropole kannte also die KURPFALZ BÄREN und fragte bei ihnen nach, ob sie ihr angestrebtes Jura-Studium in Heidelberg mit einem Engagement bei den Bären-Ladies verbinden könne. Die Bärenführung war natürlich nicht nur überrascht, sondern höchst erfreut. Dr. Robert Becker: “Varvara, damals noch 17 Jahre alt, war mit ihrer Mutter im Juni das erste Mal bei uns und hat von Anfang an einen sehr überzeugenden Eindruck gemacht. Nicht nur handballerisch, sondern von ihrem gesamten Auftreten. Sie spricht perfekt Deutsch und hat inzwischen ihr Abitur mit einem Schnitt von 1,4 abgelegt. Nachdem sie vor wenigen Tagen ihre Zulassungsbescheinigung von der Uni Heidelberg erhielt, steht ihrer handballerischen Zukunft bei den Bären nichts mehr im Wege.“

Der Pressebär fragte Varvara Novichikhina nach ihren ersten Eindrücken und ihren Erwartungen.

Ich war gleich bei meinem ersten Besuch in Ketsch begeistert von der Herzlichkeit der Menschen in Ketsch und der super Aufnahme in der Mannschaft. Es ist fast zu schön, um wahr zu sein. Ich habe jetzt meinen Wunsch-Studienplatz und die große Chance, mich in einem tollen Team weiterentwickeln zu können.

Kannst du uns bitte etwas zu deinem Werdegang sagen?

Mit meiner Familie sind wir vor neun Jahren aus Russland, wo meine Eltern nach wie vor ein großes Restaurant besitzen, nach Prag gezogen. Dort besuchte ich eine internationale deutsche Schule und spielte ab 2010 in den Jugendmannschaften von Slavia. Mein Abitur habe ich in deutscher Sprache gemacht. Handballerisch war mein bisher größtes Ereignis die Teilnahme an der U17-Europameisterschaft in der Slowakei im letzten Jahr.

Hast du ein Vorbild, und welche Art Handball spielst du am liebsten?

Vladena Bobrovnikova, die bei der letzten Olympiade die Goldmedaille mit der russischen Nationalmannschaft gewann, gefällt mir besonders gut. Sie spielt äußerst druckvoll und ist in ihrem Angriffsspiel kaum ausrechenbar. Ich habe ja jetzt das Spielsystem in Ketsch kennengelernt und freue mich auf diesen temporeichen und kombinationsorientierten Handball. Ich bin sicher, dass ich hier viel dazulernen kann. Es macht viel Spaß mit Kate (Katrin Schneider) und der Mannschaft zu arbeiten.

Danke ‚Vary‘ und viel Erfolg beim Studium und bei den Bärenladies.

                                                              -Pressestelle/Pressebär: Ilse Heigert-Becker-