HANDBALL

Christina Völker. - Bild: Bärenpresse

KURPFALZBÄREN: Scharfschützen für Junioren

Die Junior-Bären haben sich für die kommende Saison die Dienste zweier „Scharfschützen“ gesichert. Christina Völker und Nina Hofstetter werden ab sofort das „Rote Trikot“ der KURPFALZ BÄREN tragen.

Nach 5 Jahren bekommt Fuladdjusch seine Wunschspielerin

Trotz der 120 Tore von Christina Völker konnte sich die SG OBK, eine Spielgemeinschaft aus Zeiskam, Ottersheim, Bellheim und Kuhardt, nicht in der 3. Liga Süd halten und muss nach nur einem Jahr wieder den Gang in die Rheinland-Pfalz Oberliga gehen. Christina hat jedoch Geschmack an der 3. Liga gefunden und wollte unbedingt auch weiterhin in dieser Klasse spielen.

1991 wurde Christina in Bellheim geboren und spielte dort seit ihrem fünften Lebensjahr Handball. Über die RPS Liga ist ihre Mannschaft 2017 in die 3. Liga aufgestiegen. Die wurfgewaltige Rückraumspielerin ist neben ihrem Handball viel auf zwei Rädern unterwegs und macht mit ihrem Mountainbike den Pfälzer Wald unsicher. Obwohl vor jedem Spiel ein kleines ‚power napping‘ von 20 Minuten zu ihrer Vorbereitung gehört, ist sie in den Spielen stets hellwach und stellt jede Abwehr mit ihren Würfen vor eine harte Bewährungsprobe.

Zurück in der „Bärenhöhle“

Im Oktober 2016 hat sich Nina Hofstetter im Spiel gegen den VFL Pfullingen in der BWOL am Kreuzband verletzt. Das war ihr letzter Auftritt bei den Junior-Bären. Nina war maßgeblich an den Aufstiegen der Junior-Bären in die BWOL beteiligt. Nach ihrem Kreuzbandriss verschlug es sie beruflich nach Mainz. Dort schloss sie sich der Reserve der „Meenzer Dynamites“ an und schaffte mit den Oberliga Damen von Mainz den Aufstieg in die 3. Liga. Anscheinend macht ihr das “Aufsteigen“ mächtig Spaß. Nun zog es Nina beruflich wieder nach Mannheim zurück und es meldete sich das „Bären-Gen“. Und das Bären-Rudel nahm Nina mit offenen Armen wieder auf

„Ich bin sehr glücklich, Christina und Nina bei uns zu haben. Sportlich sind es zwei Spielerinnen, die uns in der letzten Saison ab und an gefehlt haben. Spielerinnen, die einfache Tore aus dem Rückraum erzielen. Menschlich passen sie aber ebenfalls zu uns, ein wenig frech, offen und für jeden Spaß zu haben.

Christina ist mir 2013 beim Edeka Cup in Heddesheim aufgefallen, damals noch als Trainer in Bensheim. Seitdem wollte ich sie bei mir im Team haben und wir standen in Kontakt. Dass es jetzt geklappt hat, freut mich sehr!

Nina habe ich in der Jugend und dann auch bei den Junioren schon trainiert. Getreu dem Motto: Einmal Bär, immer Bär, heißen wir sie herzlich willkommen.

Nun steht der Kader, und wir können es kaum abwarten, wenn es ab dem 09. Juli mit der Vorbereitung losgeht“, so ein angriffslustiger Coach Fuladdjusch.

 

Wie es bei den KURPFALZ BÄREN bereits Brauch ist, stellen sich Christina und Nina in ein paar kurzen Sätzen unseren Fans vor

Was hat dich zu dem Wechsel zu unseren Junior-Bären bewogen?

Christina: Ich suche permanent nach neuen Herausforderungen, freue mich, weiterhin hier 3. Liga spielen und mich hoffentlich gemeinsam mit den Mädels weiterentwickeln zu können. Außerdem habe ich mich hier gleich angenommen und wohl gefühlt.

Du hast bereits in der 3. Liga gespielt. Wie siehst du die Spielstärke der 3. Liga Süd?

Christina: Die Südstaffel ist knackig, also von einem hohen Niveau. Aber jeder kocht nur mit Wasser. So soll jedes Spiel erstmals gespielt werden.

Wie siehst du deine Rolle bei den JUNIOR-BÄREN und wie schätzt du die Stärke der Juniorinnen ein?

Christina: Ich hoffe, dass ich sie im Rückraum und in der Abwehr unterstützen kann. Motivation und Teamgeist sind mir sehr wichtig. Deswegen erstmal kennenlernen und einspielen und los geht’s! Ich finde, dass sich die Junior-Bären in der letzten Saison weiterentwickelt haben und sie sollten auch in der kommenden Saison in der Liga bestehen können.

Warum erfolgt jetzt der Wechsel zu den KURPFALZ BÄREN?

Nina: Da ich geschäftlich nun wieder mehr in Mannheim bin und in engem Kontakt mit der ein oder anderen Spielerin stehe, war es mir eine Freude, wieder ein Teil des Teams zu sein.

Du hast bereits in der 3. Liga gespielt. Wie siehst du die Spielstärke der 3. Liga Süd?

Nina: Ich denke, die 3. Liga zählte sich schon immer mit zu den stärksten Ligen. Es wird auch dieses Jahr wieder die eine oder andere Überraschung geben und viele Mannschaften werden auf Augenhöhe spielen.

Wie siehst du deine Rolle bei den JUNIOR BÄREN?

Nina: Ich möchte die Mannschaft mit meiner spielerischen Art, vorausgesetzt, das Knie hält, tatkräftig unterstützen und gemeinsam viele Erfolge feiern.

Wie schätzt du die Chancen der JUNIOR-BÄREN ein?

Nina: Die Karten werden jedes Jahr neu gemischt. Mit unserer schnellen und dynamischen Spielweise werden wir sicherlich den einen oder anderen Favoriten ausstechen. -Wolfgang Schwan-