BUNT GEMISCHT

Hopp, Brockschmidt, Puhr und Lang – Oßwald beim Wurf (v.l.). - Bild © Ilse Heigert-Becker

Eher einen Punkt „gewonnen“

Kurpfalz-Bären - Herzogenaurach spielte 25:25

Sekunden vor dem Schlusspfiff hatten unsere Junior-Bären noch einmal die Chance bekommen, das Spiel gegen die TS Herzogenaurach zu entscheiden, doch der Wurf fand leider nicht das Ziel. So musste sich das Team von Adrian Fuladdjusch mit einem 25:25 zufriedengeben. 

  Die erste Viertelstunde gehörte eindeutig unseren Bären, obwohl Herzogenaurach unseren Spielerinnen körperlich überlegen war und lediglich mit acht Feldspielerinnen in der Neurotthalle erschienen. Die Franken wurden vom ICE-Handball der TSG Ketsch regelrecht überrollt. Beim 9:4 nahm Herzogenaurach eine Auszeit und stabilisierte danach die eigene Abwehr.

  Auch in der Offensive machte sich die Umstellung bemerkbar. Die Gäste nutzen immer mehr ihre körperliche Überlegenheit und immer größer wurden die Lücken in der Bären-Abwehr. Mit einem knappen 15:14 ging es in die Halbzeitpause.

  Herzogenaurach war nun im Spiel. In der zweiten Spielhälfte konnte sich keine Mannschaft mehr entscheidend absetzen, da auch beide Torhüterinnen einen Glanztag erwischt hatten. Die Gäste kompensierten die numerische Überlegenheit der Junior-Bären, da sie für die Torerfolge wesentlich weniger Aufwand betreiben mussten als das junge Ketscher Team. Darüber hinaus ließen die beiden Schiedsrichter ein körperlich hartes Spiel auf beiden Seiten zu, welches eher der Robustheit der Bayern zu Gute kam als den Junioren.

Ungewöhnliche Position

  Doch obwohl nur ein Punkt gewonnen werden konnte, ist man immerhin weit vor den Abstiegsrängen entfernt und rangiert auf dem dritten Tabellenplatz. In den letzten drei Jahren eine eher ungewohnte Position für die Junior-Bären.

  Adrian Fuladdjusch: „Am Anfang lief es für uns perfekt. Schön zu sehen war es dann, dass die Mannschaft den Kampf angenommen und dagegengehalten hat, als es nicht mehr ganz so leicht von der Hand ging. Für uns ein gewonnener Punkt und mit 7:5 ist der Start in die Saison mehr als geglückt.“

  Für die Bären spielten Katrin Rüttinger und Leonie Moormann im Tor, Sara Goudarzi 1, Anastasija Klacar, Saskia Puhr, Pia Büßecker 2, Verena Oßwald 5, Cara Reuthal 5/2, Megan Kessler, Ina Bühl,2, Rebecca Berg 1, Varvara Novichikhina, Lara Eckhardt 7, Lea Vay 2 -Wolfgang Schwan-