BUNT GEMISCHT

Der Ring Demokratischer Jugend Speyer (RDJ) will am 4. September zu einer Bürgerversammlung einladen

Am 11. Juni 2019 hat sich der Ring Demokratischer Jugend gegründet. Er setzt sich bislang zusammen aus Jugendvertretern der CDU (Michael Spirk, Marius Schüle, Maximilian Oelbermann, Tamara Montag, Daniel Klehr), der SPD (Noah Claus, Dominique Köppen), der FDP (Marius Weiler) und Bündnis 90/Die Grünen (Hannah Heller, Ansgar Parzich, Felix Flörchinger). Der RDJ versteht sich als basisdemokratisch organisierter Zusammenschluss in der Kommunalpolitik engagierter Jugendlicher und junger Erwachsener, die nicht unbedingt parteilich organisiert sein müssen. Herzlich willkommen sind vor allem auch junge Menschen, die sich im aktuellen Parteispektrum nicht vertreten fühlen und somit auch nicht Mitglied einer Partei oder ihrer Jugendorganisation sind. Junge Interessierte haben sich seit der Gründung schon gemeldet.

Das erste große Anliegen, aus dem heraus sich auch die Gründung ergeben hat, ist die Forderung nach mehr Transparenz und demokratischer Beteiligung in der Kommunalpolitik. “Insbesondere junge Mitglieder bestimmter Parteien machen im Laufe der Gespräche über Koalitionen, Beigeordnete und die Konstituierung von Fraktionen und des Stadtrates die Erfahrung, nicht in dem Maße eingebunden zu werden, wie es wünschenswert wäre. Die wichtigen richtungsweisenden Fragen werden noch zu oft unter den Vorsitzenden alleine ausgehandelt, was eine demokratische Diskussionskultur schwächt und (junge) Menschen oft davon abhält, sich zu engagieren”, so die Schilderung des Anliegens in einer Mail an den Stadtvorstand.

Öffentliche Bürgerversammlung

Der RDJ möchte deshalb am 4.9.2019 ab 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr im Stadtratssitzungsaal eine öffentliche Bürgerversammlung moderiert durch den Stadtvorstand abhalten. Dort sollen öffentlich mit unter Beteiligung interessierter Bürger folgende Fragen diskutiert werden: Wie funktioniert die Konstituierung eines neuen Stadtrates? Welche Koalitionen kommen in Frage? Kann eine städtische Politik auch ohne Koalitionen funktionieren? Braucht die Stadt Speyer eine/n zweite/n oder sogar dritte/n Beigeordnete/n? Welche Themen könnte diese/r behandeln? Sollte diese/r Beigeordnete ehrenamtlich oder hauptamtlich beschäftigt sein? Wer käme für ein solches Amt in Frage? -RDJ Speyer-