BUNT GEMISCHT

Bilder © Bernhard Bumb

Neues SWS Verwaltungsgebäude / Investition: 1,7 Mio €

Gestern war Richtfest / Leckeres Buffet

Speyer. - Die Stadtwerke Speyer GmbH lässt in der Industriestraße ein neues Verwaltungsgebäude bauen. Gestern war Richtfest. Und weil kein Dachstuhl existiert, hat kein Zimmermann sondern Architekt Klaus Steither den Richtspruch gehalten – drei Schluck köstlicher Wein auf die wichtigsten Akteure und dann ab das Glas in die Tiefe, da Scherben bekanntlich Glück bringen. Außer Seither sprachen vom Baugerüst Wolfgang Bühring, Geschäftsführer der SWS, und der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Gottfried Jung zu den geladenen Gästen. Die Kantine glänzte mit vorzüglich zubereiteten Speisen, denn es ist eine Jahrhunderte alte Tradition, dass beim Richtfest nach Herzenslust geschmaust wird – die Zünftigen haben da selbstverständlich den Vortritt.

Bühring informierte – Planmäßiges Ende der Baumaßnahme: Ende 2019, 450 qm Grundfläche, zwei Stockwerke für Kantine, Küche, Veranstaltungsräume, Büros für IT, Besprechungszimmer, Schulungsräume. „Durch die Terrasse...wird die Aufenthaltsqualität für Mitarbeiter während desn Pausenzeiten und bei Veranstaltungen erhöht“, so der Geschäftsführer.

Jung ging in seiner Rede vor allem auf die Energie- und Klimaschutzleitlinien der Stadt Speyer ein, die beim Bau des Hauses eine wichtige Rolle spielen. So werde auf dem Dach eine Photovolteikanlage installiert, die 125 Einfamilienhäuser mit Strom versorgen könne. Zudem werde hier die erste Brennstoffzelle in Speyer und Umgebung montiert. Jung betonte, dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Brennstoffzelle mit zirka 10.000 € bezuschusst.

Am Bau beteiligte Unternehmen: Baufirma Amberg, Stahlbau Merckel, Benedikt Gerüstbau- & Malerbetrieb, Stadtwerke Speyer.

Das gegenwärtige Kantinengebäude (1982) müsste energetisch und baulich saniert werden, eine Erweiterung oder Aufstockung ist nicht möglich. Vor allem aufgrund der gestiegenen Anzahl der Mitarbeiter, neuer Geschäftsfelder und des gestiegenen Bedarfs an Fortbildung und Schulungen wurde der Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes notwendig, hieß es. -bb-