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JUDO: Rekordmeister Abensberg in Speyer

Judomaxx ist ausverkauft

Als die Männer des JSV Speyer sich am 15. Juni nach einem überraschenden und dramatischen Unentschieden gegen den Rekordmeister TSV Abensberg von den Fans im heimischen Judomaxx feiern ließen, konnte niemand ahnen, dass es über zwei Jahre dauern würde bis zum nächsten Heimkampf.

   Nun ist es aber am dritten Kampftag der Saison 2021 endlich der Fall – wieder ist Abensberg zu Gast – allerdings aufgrund der besonderen Umstände dieser Saison nicht alleine, sondern zusammen mit dem 1. JT Heidelberg / Mannheim und dem VfL Sindelfingen.

   Vier Teams, fünf Mannschaftskämpfe – davon drei mit Speyerer Beteiligung, und das alles unter Corona-Bedingungen – das wird nicht nur sportlich, sondern auch logistisch eine Herausforderung für den JSV.

   Aufgrund der zeitgleich stattfindenden Südwestdeutschen Meisterschaften der U18 fehlen nicht nur einige Sportler, Trainer und Betreuer, die sonst bei der Organisation eines solchen Großkampftages mithelfen würden, sondern auch die beiden jüngsten Teammitglieder Samuel Mendel und Til Braunbach.

   In der von ihnen besetzten Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm, wo Samuel Mendel letztes Wochenende seinen ersten Kampf gewann, rückt Martin Ludwig ins Team. „Sindelfingen und Heidelberg sind zwei Mannschaften auf Augenhöhe, mit denen wir uns in den letzten Jahren enge Kämpfe geliefert haben, darauf freuen wir uns auch jetzt am Samstag“, erklärt JSV-Teamchef Michael Görgen-Sprau. An den zwei bisherigen Kampftagen ist es den Speyerern jeweils gelungen, zwei Punkte mitzunehmen.

   Das ist für den kommenden Kampftag auch das Mindestziel, um den Platz im Mittelfeld der Tabelle abzusichern und ohne Abstiegssorgen in den letzten Kampftag am 2. Oktober zu gehen. Ein Platz unter den ersten zwei und die damit verbundene Teilnahme am Meisterschaftsfinale ist nach den Niederlagen gegen Esslingen und Leipzig selbst bei einem optimalen Verlauf der Restsaison nicht mehr realistisch.

   Trotzdem haben die Speyerer natürlich den Ehrgeiz, gegen den Favoriten – der seinerseits nach Unentschieden gegen Esslingen und Leipzig unbedingt gewinnen muss, um im Finalrennen zu bleiben – wie schon 2019 zu ärgern „Wir haben gegen Esslingen und Leipzig gezeigt, dass nicht wirklich viel Abstand ist zwischen uns und den absoluten Spitzenteams, wir gehen da nicht unter, aber es gibt eben doch noch einen gewissen Abstand, und da ist für uns jeder gewonnene Kampf schon mal ein Erfolg.

   Unterm Strich gilt: wenn wir aus den drei Kämpfen wieder zwei Punkte geholt haben, dann sind wir im Soll – alles was darüber hinaus geht, macht uns dann noch zufriedener“, so der Speyerer Teamchef.

   Aufgrund der Infektionsschutzvorkehrungen wird es am Samstag keine Tageskasse am Judomaxx geben. Maximal 100 Zuschauer sind zugelassen, diese Plätze sind längst vergeben – hierfür konnten sich Interessierte im Internet registrieren. Mittlerweile gibt es eine Warteliste, und weitere Anmeldungen können nicht mehr angenommen werden.

   Wer keinen Platz auf der Zuschauertribüne ergattert hat, muss jedoch nicht ganz verzichten, denn der Kampftag wird im Internet bei sportdeutschland.tv live übertragen. - Seán McGinley

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