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Gemälde von Cristoforo di Papi, detto dell’Altissimo, „Attila flagellum dei" (1566-68), Öl auf Holz - © Galleria degli Uffizi, Florenz

Aus aller Herren Länder kommt das Erbe Roms nach Trier

Das WHO'S WHO der weltweiten Kunstszene schickt 2022 seine kostbaren Werke in die Kaiserstadt Trier

Aus Adelaide und Amsterdam, Moskau und Mailand, Belgrad und Berlin, Neapel und Nischni-Nowgorod, Paris, Rom, Sevilla, Stockholm und Wien stammen die mehr als 150 kostbaren Leihgaben, die ab dem 25. Juni 2022 das Stadtmuseum Simeonstift in Trier in einen Hot-Spot der Kunstgeschichte verwandeln.

   Dem besonderen Ausstellungskonzept und dem Ruf des Ausstellungsteams um Direktorin Dr. Elisabeth Dühr ist es zu verdanken, dass legendäre Museen wie der Moskauer Kreml, das Germanische Nationalmuseum, die Florenzer Uffizien, das Rijksmuseum aus Amsterdam, das staatliche Kunstmuseum Nischni Nowgorod, das schwedische Nationalmuseum Stockholm und das Madrider Nationalmuseum ihre Kunstwerke für 156 Tage nach Trier entsenden.

   Die Liste der Künstler, die in Trier präsentiert werden, lässt schon jetzt die Herzen der Kunstliebhaber schneller schlagen. Von Joseph-Noёl Sylvestre, Lucas Cranach, Hartmann Schedel, John William Waterhouse, Peter Vischer, Francesco Salviati, Henry De Groux, Viktor Vasnetsov, Dante Alighieri, Herman Posthumus, Charles Gleyre, James Havard Thomas, Karl Brülov, Ferdinand Bol, Albert Uderzo bis zu Caspar David Friedrich reicht das in Trier präsentierte Universum der Kunstgeschichte. Aus ihren Händen entsprangen der Hunnenkönig Attila, Dietrich von Bern, König Artus, Asterix und Vercingetroix, Karl der Große, Arminius und Kaiser Napoleon. Sie entfachen die Visionen und Mythen um das Erbe Roms neu. Die Kunstwelt freut sich über diese kostbaren Leihgaben aus aller Herren Länder.

   Das Rheinische Landesmuseum, das Museum am Dom und das Stadtmuseum Simeonstift sind vom 25. Juni bis zum 27. November 2022 Schauplatz der Landesausstellung „Der Untergang des Römischen Reiches“ in Trier. Mehr als 700 Kunstwerke von 130 nationalen und internationalen Leihgebern machen Trier in diesen Monaten zu einer Schatzkammer auf Zeit. Als das „Zentrum der Antike“ bietet die Kaiserresidenz der Spätantike mit ihren weltberühmten UNESCO-Welterbestätten den passenden Rahmen für dieses einzigartige Ausstellungsprojekt. Weitere Informationen unter https://untergang-rom-ausstellung.de/ - Eva Heuft

 

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