Aktuell

Polizei-Report (ots): Die Ex-Frau verletzt / Herumgeballert / Kreislauf im Keller: Unfall

Haßloch

LKW-Fahrer flüchtet - Nach einem Wendemanöver am Montag (14. September 2020) gegen 10 Uhr auf dem Gelände des Wertstoffhofs in Haßloch (Westrandstraße 1), blieb der Fahrer eines Sattelzuges am Vordach eines Betriebsgebäudes hängen und beschädigte dies. Ohne sich um eine Schadensregulierung zu kümmern, setzte er seine Fahrt fort. Bis zu einem nahegelegenen Tankstellengelände folgte dem LKW ein Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe und bewegte ihn zur Rückkehr an den Unfallort. Am Vordach entstand ein Schaden von 500,-EUR. Gegen den 59-jährigen Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet.

3,29 Promille - "Keine große Sache", dachte die Polizei Haßloch, als sie am Montagnachmittag (14. September 2020, 15:30 Uhr) zu einem Unfall (Haßloch, Im Wachtelschlag) gerufen und ein beschädigter Außenspiegel gemeldet wurde. Schnell merkten die Beamten, dass etwas nicht stimmt und veranlassten einen Alkotest beim Unfallverursacher. Sie staunten nicht schlecht, als das Gerät 3,29 Promille anzeigte. Der 61-Jährige wurde zur Dienstelle verbracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Der Führerschein ist erst mal weg. Er muss sich nun in einem Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.

 

Lingenfeld

Fahrzeug ausgebrannt - Circa 5.000 Euro Sachschaden sind das Ergebnis eines Fahrzeugbrandes am Montagnachmittag auf der K31 bei Schwegenheim. Ein 39-Jähriger bemerkte, während er die B9 befuhr, dass Rauch aus dem Motorraum seines Fahrzeuges drang. Daraufhin fuhr er von der B9 im Bereich Schwegenheim ab und stellte den Pkw neben der K31 ab. Der Brand wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Lingenfeld gelöscht, ein vollständiges Ausbrennen des Fahrzeuges konnte allerdings nicht verhindert werden. Der Brand dürfte aufgrund eines technischen Defekts ausgebrochen sein.

 

Ludwigshafen

Unfall zwischen Straßenbahn und Auto - An der Haltestelle Mundenheim Nord in der Saarlandstraße (Karolina-Burger-Straße) kam es am 14.09.2020, gegen 15:29 Uhr, zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Straßenbahn. An beiden Fahrzeugen entstand ein geringer Sachschaden. Es wurde niemand verletzt.

Unfall mit 15.000 Euro Sachschaden - Zu rund 15.000 Euro Sachschaden kam es bei einem Verkehrsunfall am Dienstag, 14.09.2020, 18:10 Uhr, in der Kaiser-Wilhelm-Straße. Ein 79-Jähriger fuhr mit seinem Opel vom Fahrbahnrand los und stieß dabei mit einem vorbeifahrenden Audi eines 31-Jährigen zusammen. Der Audi war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. An dem Opel entstand nur geringer Sachschaden.

Körperverletzung und Fahren unter Drogeneinfluss - Am Dienstag, 14.09.2020, um 20:25 Uhr, wurde in der Bahnhofstraße eine Schlägerei gemeldet. Ein 30-Jähriger soll einem ihm bekannten 21-Jährigen ins Gesicht geschlagen haben. Er wurde leicht verletzt. Beim Eintreffen der ersten Polizeikräfte war der Täter bereits geflüchtet, befand sich aber in unmittelbarer Nähe in einem an einer roten Ampel wartenden Auto. Bei der Kontrolle konnten im Auto der alkoholisierte Täter sowie der 30-jährige Fahrer festgestellt werden. Bei der weiteren Überprüfung des Fahrers stellten die Beamten fest, dass er mit 0,6 Promille ebenfalls alkoholisiert war und unter Drogeneinfluss stand. Außerdem hatte er ein verbotenes Messer bei sich. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein und die Autoschlüssel wurden sichergestellt. Ihn erwarten nun Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Fahren unter Drogeneinfluss und Verstoß gegen das Waffengesetz.

Fahrraddieb in Straßenbahn gestellt - Vermutlich nicht schlecht gestaunt hat am 14.09.2020, gegen 09:30 Uhr, ein 70-Jähriger aus Ludwigshafen, als er in der Straßenbahn einen 46-jährigen Mann mit dem gestohlenen Fahrrad seiner 68-Jährigen Ehefrau sah. Sofort informierte er seine Gattin, welche wiederum die Polizei alarmierte. An der Haltestelle Hans-Warsch-Platz konnte der 46-Jährige kontrolliert werden, der eingestand, das Fahrrad mitgenommen zu haben.

 

Neustadt

Verletzter Radfahrer - Schürfwunden und Prellungen zog sich ein Fahrradfahrer am Dienstag gegen 16 Uhr an der Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße / von-der-Tann-Straße zu. Der Unfallhergang steht nicht ganz fest. Eine unfallbeteiligte 20jährige Autofahrerin aus Neustadt fuhr die Friedrich-Ebert-Straße in Richtung Innenstadt. Vor ihr fuhr ein Radfahrer. Als sich Beide der vön-der-Tann-Straße näherten kam von rechts ein Auto. Die 20jährige fuhr daraufhin mit ihrem Auto etwas weiter nach links. In dem Moment fuhr der Radfahrer, ohne zurück zu schauen oder die Fahrtrichtung anzuzeigen, nach links, um in die von-der-Tann-Straße abzubiegen. Dies erkannte die Autofahrerin zu spät und es kam zur Kollision, infolge dessen der Radfahrer stürzte. Er zog sich Prellungen und Schürfwunden zu. Nachdem die Autofahrerin mit dem Radfahrer mündlich die Personalien austauschten fuhr die Autofahrerin nachhause. Der Radfahrer wollte sich morgen melden. Zuhause entdeckte die geschockte Autofahrerin einen erheblichen Frontschaden (ca. 2000 EUR). Die Autofahrerin meldete den Unfall bei der Polizei nach. Der Unfall soll von einigen Fußgängern beobachtet worden sein. Diese sowie der Radfahrer werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Der Radfahrer sei 25-30 Jahre alt, 180 cm groß und schlank, pfälzer Dialekt, kurze braune Haare, Bart. Er habe Shorts getragen.

 

Speyer

Mann verletzt Ex-Frau, nötigt und bedroht diese - In polizeilichen Gewahrsam kam ein 45-jähriger Mann aus Rödersheim-Gronau am Sonntagabend, nachdem er seine Ex-Partnerin verletzte und diese bedrohte. Aufgrund eines bereits zurückliegenden körperlicher Übergriffs war es dem Beschuldigten per Gewaltschutzverfügung untersagt, den Kontakt zu der Geschädigten erneut herzustellen. Dennoch suchte er diese am heutigen Abend auf und setzte sich gegen ihren Willen in deren Fahrzeug. Dort sprach er im Verlauf des anschließenden Streitgesprächs Bedrohungen gegen sie aus, packte sie mit einer Hand am Hals und würgt die Ex-Partnerin kurzzeitig. Die Frau konnte sich von dem Beschuldigten los reisen und aus dem Fahrzeug flüchten. Anwohner wurden aufgrund der Lautstärke auf die Streitenden aufmerksam und signalisierten dem Beschuldigten, die Polizei zu verständigen. Daraufhin entfernte sich der 45-Jährige. Nach zunächst erfolgloser Fahndung erschien er im Verlauf des Abends in Begleitung eines Bekannten bei der Polizei. Er wurde dort zur Verhinderung weiterer Straftaten für die Nacht dem polizeilichen Gewahrsam zugeführt. Gegen ihn ermittelt die Polizei nun strafrechtlich wegen Körperverletzung, Nötigung und Bedrohung.

Mit Luftdruckpistole auf Nachbarfenster geschossen - Anzeigen wegen Verstoß gegen das Waffengesetz und Sachbeschädigung - Am Freitagabend hielten sich drei Jugendliche zu Besuch bei einem 19-Jährigen in dessen Wohnung Am Anger auf. Ein 19-Jähriger Besucher führte dabei eine Druckluftpistole mit sich, die er den anderen auch zeigte. Als er die Pistole im Verlauf des Abends unbeaufsichtigt ließ, nahm einer seiner Freunde, ein 20-jährige Speyerer, diese an sich und traf bei anschließenden Schießübungen ein Badfenster eines benachbarten Wohnhauses. Dieses wurde hierdurch beschädigt. Den 20-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung. Zudem leitete die Polizei ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen den 19-jährigen Eigentümer der Waffe ein. Dieser hatte die Pistole zuvor in seinem Fahrzeug unsachgemäß transportiert. Die Druckluftpistole wurde vor Ort von der Polizei sichergestellt.

Randalierer leistet Widerstand bei seiner Festnahme - Strafrechtliche Ermittlungen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte leitete die Polizei am Montagmorgen gegen einen 31-jährigen Speyerer ein. Dieser war an seiner Wohnanschrift in Speyer-West mit seiner Mutter in einen lautstarken Streit geraten, sodass Nachbarn die Polizei verständigten. Beim Eintreffen der Polizeibeamten befand sich der Mann bereits auf der Straße. Einem normalen Gespräch mit den Beamten war der 31-jährige nicht zugänglich, schrie auch diese lauthals an und unterschritt mehrfach den Mindestabstand. Zudem verweigerte er die Feststellung seiner Personalien und wollte sich der Kontrolle entziehen. Als die Polizeibeamten ihn daraufhin festhielten, wehrte er sich dagegen, sodass er zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Hierbei zog er sich leichte Abschürfungen zu. Die Polizeibeamten blieben unverletzt. Die Personalienfeststellung konnte letztlich auf der Dienststelle durchgeführt werden. Nachdem er sich dort wieder beruhigte, wurde er aus der polizeilichen Maßnahme entlassen.

Zigaretten und Armbanduhren gestohlen, Mittäter flüchtet - Ein 24-jähriger Mann aus Heidelberg entwendete am Montagabend in einem Discounter in der Tullastraße Zigaretten und Armbanduhren im Gesamtwert von ca. 70EUR. Er wurde nach Passieren des Kassenbereichs von Angestellten unter Mitwirkung von weiteren Kunden gestellt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Seinem männlichen Begleiter, von welchem keine Personenbeschreibung vorliegt, gelang die Flucht. Die bei dem Beschuldigten aufgefundenen Waren wurden wieder an den Discounter ausgehändigt. Ihm wurde durch die Filialleitung ein Hausverbot ausgesprochen.

Kreislaufproblemen führen zu Verkehrsunfall und einer Gefährdung einer Fußgängerin - Am Montagmorgen befuhr ein 68-jähriger Speyerer die Remlingstraße mit seinem Fiat 500 auf der linken Fahrbahnseite und stieß dort zunächst gegen zwei am Fahrbahnrand stehende Müllbehälter. An diesen entstand kein Schaden. Im weiteren Verlauf fuhr der 68-Jährige so knapp an einer 53-jährigen Fußgängerin vorbei, dass diese dadurch gefährdet wurde. Beim Befahren der Paul-Egel-Straße in Richtung Landauer Straße stieß der 68-Jährige schließlich mit einem ihm entgegenkommenden Mercedes zusammen, weil er aufgrund einer Engstelle auf dessen Fahrbahnseite wechselte, anstatt zu warten. Bei der Unfallaufnahme konnten beim Unfallverursacher erhebliche Kreislaufprobleme festgestellt werden. Der Fahrer wurde durch den hinzugezogenen Rettungsdienst erstversorgt und im Anschluss zur weiteren Abklärung zu seinem Hausarzt verbracht. An den verunfallten Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von 700 EUR. Alle Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurden der Führerschein und der Fahrzeugschlüssel des Unfallverursachers sichergestellt.

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