Aktuell

Polizei-Report (ots): Rettungskräfte angegriffen / Schwerer Raub – 24-Jährigen mit Stichwaffe bedroht / Schlägerei in LU / Exhibi unterwegs u. a. m...

Bad Dürkheim

Unerlaubte Personenbeförderung - Der Schwerverkehrskontrolltrupp des Polizeipräsidiums Rheinpfalz, zuständig für die Kontrolle des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs, führte am Freitagvormittag, den 17.07.2020 Kontrollen in Bad Dürkheim mit Schwerpunkt Personenbeförderung durch. Die ersten beiden kontrollierten Taxen erwiesen sich als vorbildlich. Bei der Kontrolle des dritten Fahrzeugs stellte sich heraus, dass der vom Fahrgast angefragter Dienstleister und das die Dienstleistung durchführende Unternehmen voneinander abwichen. Der Kunde hatte eine Fahrt bei einem Bad Dürkheimer Unternehmen angefragt. Vor Ort erschien jedoch das Fahrzeug eines Frankenthaler Unternehmens. Es stellte sich heraus, dass das vom Fahrgast kontaktierte Bad Dürkheimer Unternehmen bereits im Herbst 2019 seine Konzession verloren hatte, dennoch Aufträge annahm und mit Fahrzeugen des Frankenthaler Unternehmens durchführte. Doch auch dieses Unternehmen hat für Bad Dürkheim keine Konzession. Wie sich weiterhin herausstellte, war der kontrollierte Fahrer der Vater des ehemaligen Geschäftsführers, der die Konzession verloren hatte. Der Fahrgast musste leider umsteigen. Die unerlaubte Personenbeförderung endete an Ort und Stelle. Ein solches Vorgehen gefährdet die Geschäfte der ordnungsgemäß geführten Personenbeförderungsunternehmen im Raum. Auf die Betroffenen können nun Bußgelder im fünfstelligen Bereich zukommen.

 

Haßloch

Verkehrsunfall mit Flucht / Diebstahl Kennzeichen - Am Donnerstag, den 16.07.2020 zwischen 17:15 Uhr und 18:00 Uhr ereignete sich in Haßloch, Freiherr-vom Stein-Straße, eine Verkehrsunfallflucht mit anschließendem Kennzeichendiebstahl. Augenscheinlich kollidierte ein bislang unbekannter Fahrzeugführer mit der Frontstoßstange eines geparkten VW Golf, entwendete daraufhin dessen Frontkennzeichen und entfernte sich von der Unfallstelle, ohne eine Schadensregulierung zu ermöglichen. Der Schaden wird auf ca. 1.000 EUR geschätzt. Die Polizeiinspektion Haßloch erbittet Hinweise von evtl. Zeugen des Unfalls und des Kennzeichendiebstahls unter Tel. 06324-9330 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Landau in der Pfalz

Zwei Automaten aufgebrochen - In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag brachen unbekannte Täter zwei Automaten zur Fahrzeugreinigung bei einer Tankstelle in der Dammühlstraße in Landau auf. Die Höhe des entstandenen Sachschadens, sowie die Höhe des Diebesgutes sind bislang nicht bekannt. Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Hinweise zum Täter geben können werden gebeten sich telefonisch unter 06341/ 2870 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an die Polizeiinspektion Landau zu wenden.

Elektroroller sichergestellt - Bereits zum zweiten Mal wurde eine 21-Jährige aus Landau mit ihrem Elektroroller durch die Polizei angehalten und konnte erneut den erforderlichen Führerschein für den Roller nicht vorweisen. Die Fahrerin war am Freitagmorgen gegen 3.00 Uhr mit ihrem Elektroroller in der Horststraße in Landau unterwegs, als sie durch die Polizei kontrolliert wurde. Bei ihr wurden im Rahmen der Kontrolle Auffälligkeiten festgestellt, ein Vortest bestätigte den Verdacht des Drogenkonsums. Nur etwa sechs Wochen zuvor war die Fahrerin bereits ohne gültigen Führerschein und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln mit ihrem Elektroroller angehalten worden. Gegen die 21-Jährige wurde nun erneut ein Strafverfahren eingeleitet und der Roller wurde sichergestellt.

 

Leimersheim

Reifen geplatzt - schwerer Unfall - Einen Sachschaden in Höhe von etwa 50.000 Euro und eine leicht verletzte Person sind das Resultat eines Verkehrsunfalls am Freitagmittag auf der B 9, in Höhe des Parkplatzes Rheinaue. Um 13.12 Uhr befuhr ein Sattelzug die rechte Fahrspur der B 9 in nördlicher Richtung. In Höhe des Parkplatzes Rheinaue platzte dessen linker Vorderreifen und der 54-jährige Fahrer verlor hierdurch die Kontrolle über sein Fahrzeug. In Folge dessen fuhr der Sattelzug über die linke Fahrspur und kam in der Mittelleitplanke zum Stehen. Ein parallel zum Sattelzug fahrender PKW wurde hierbei berührt und über die Fahrbahn in Richtung Seitenstreifen geschleudert. An der dortigen Leitplanke kam der PKW zum Stehen. Der 20-jährige PKW-Fahrer wurde durch den Zusammenstoß leicht verletzt und wurde durch einen Rettungswagen in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Aufgrund des starken Aufpralls des Sattelzugs auf die Mittelleitplanke wurde diese so stark beschädigt, dass sie auf die Gegenfahrbahn ragte. Die linke Fahrspur der Fahrbahn in südliche Richtung und die komplette Fahrbahn in nördlicher Richtung wurden daher für mehrere Stunden gesperrt.

 

Ludwigshafen

Rettungskräfte angegriffen - Ein 30-Jähriger griff am Donnerstag (16.07.2020) zwei Rettungssanitäter an und verletzte hierbei beide. Die Rettungskräfte wurden gegen 14.15 Uhr alarmiert, weil ein Mann schlafend auf der Fahrbahn in der Freiastraße lag. Als die Rettungskräfte ihn ansprachen, stand er auf und lief davon. Weil er seine Habseligkeiten vergaß riefen ihn die beiden Rettungssanitäter nach und machten ihn darauf aufmerksam. Der 30-Jährige drehte daraufhin sofort um und schlug sofort auf die Sanitäter ein. Anschließend flüchtete er. Die Polizei konnte ihn unmittelbar in der Nähe festnehmen. Er wurde zu einer Polizeidienststelle verbracht. Im Anschluss kam er auf freien Fuß. Der 30-Jährige hatte einen Atemalkoholwert von 2,46 Promille. Der Sanitäter und die Sanitäterin wurden bei dem Vorfall leicht verletzt.

Exhibitionist belästigt Frauen - Zeugensuche - Noch Zeugen sucht die Polizei zu einem Vorfall, der sich am Dienstagabend, gegen 20.15 Uhr, auf dem parallel zur B 34 geführten Fußweg, Höhe Campingplatz "Schachenhorn," ereignet hat. Ein bislang unbekannter Mann fuhr mit seinem Fahrrad auf dem Fußweg, überholte hierbei drei spazierende Frauen und wendete mit seinem Rad, um den Damen anschließend wieder entgegenzufahren. Dabei mussten die Frauen feststellen, dass der Unbekannte sich entblößt hatte und sexuelle Handlungen an sich vornahm. Der Täter wird wie folgt beschrieben: ca. 23-24 Jahre, kurze schwarze Haare, schwarzer Vollbart, nur bekleidet mit einer knappen grün-/türkisfarbenen Badehose, dunkler Teint. Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem Unbekannten geben können, werden gebeten, sich an den Polizeiposten Bodman-Ludwigshafen, Tel. 07773/ 920017, zu wenden.

Autofahrer übersieht zwei Radfahrer - Zum Glück nur leicht Verletzungen erlitt eine 53-jährige Radfahrerin am Freitag gegen 11.30 Uhr bei einem Verkehrsunfall an der Zufahrt zum Campingplatz "Schachenhorn". Ein von dieser Zufahrt kommender 84-jähriger VW-Fahrer wollte in die B 24 einbiegen und übersah hierbei zwei vorfahrtsberechtigte Radfahrer. Während der 54-jährige Begleiter der Frau noch rechtzeitig bremsen konnte, stürzte die 53-Jährige und verletzte sich am Kinn. Vom Rettungsdienst wurde sie zur weiteren Behandlung ins Krankenaus gebracht.

Schlägerei zwischen Männern - Mit einer Platzwunde am Kopf wurde ein 55-Jähriger am Donnerstag (16.07.2020) in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 55-Jährige geriet gegen 20.55 Uhr im Bereich der Edigheimer Straße mit einem 37-Jährigen in einen Streit. Der 37-Jährige schlug infolgedessen mehrmals auf den 55-Jährigen ein. Weil die Identität des 37-Jährigen nicht geklärt werden konnte, musste er auf eine Polizeidienststelle gebracht werden. Nach der Feststellung der Identität wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen ihn wurde eine Anzeige wegen Körperverletzung erstattet. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2, Telefonnummer 0621 963-2222 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Einbruch in Werkstatt - Unbekannte brachen in der Nacht von Mittwoch (15.07.2020) auf Donnerstag (16.07.2020) in einer Kfz-Werkstatt in der Bruchwiesenstraße ein. Aus dem Innern wurden Bargeld in Gesamtwert von 200 Euro und Gegenstände im Wert von 150 Euro gestohlen. Durch den Einbruch entstand zudem ein Gebäudeschaden. Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621/963-2773 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen.

Verkehrsschild umgefahren und abgehauen - Ein unbekannter Autofahrer fuhr am Donnerstag (16.07.2020) ein Verkehrsschild im Brüsseler Ring um und machte sich anschließend aus dem Staub. Gegen 23.15 Uhr vernahm eine aufmerksame Anwohnerin einen lauten Knall von der Straße aus wahr. Beim Naschauen stellt sie das umgefahrene Verkehrsschild sowie mehrere Fahrzeugteile fest. Die Fahrzeugteile wurden sichergestellt und werden untersucht. Die Schadenshöhe am Verkehrsschild wird derzeit noch ermittelt. Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Unfall beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2, Telefonnummer 0621 963-2222 oder per E-Mail

Täterfestnahme nach Raubdelikt - Am 17.07.2020 gegen 14:30 Uhr kam es auf einem Supermarktparkplatz in der Ludwigstraße zu einem schweren Raub. Drei junge Männer im Alter von 20 bis 22 Jahren bedrängten einen 24-Jährigen und bedrohten ihn mit einer Stichwaffe. Sie forderten ihn auf, sein Handy herauszugeben. Ein Streifenwagen, der im Rahmen der Streife am Supermarkt vorbeifuhr, wurde auf die Situation aufmerksam. Beim Erblicken der Beamten, flohen die drei Täter. Sie konnten kurz darauf im Bereich der Rheinpromenade gestellt und vorläufig festgenommen werden. Der 24-Jährige wurde leicht verletzt.

 

Meckenheim

Unfall mit leicht verletzter Person - Am Donnerstag, 16.07., um 13.45 Uhr befuhr der 22-jährige Fahrer eines Motorrades die Rödersheimer Straße in Meckenheim in Richtung Kreuzung mit der Hauptstraße, auf der eine 67-jährige Pkw-Fahrerin in Richtung Hochdorf unterwegs war. Wegen Ablenkung missachtete der Motorradfahrer das Stoppschild und die Vorfahrt der Pkw-Fahrerin, so dass es im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß kam. Dabei stürzte der 22-jährige, blieb aber unverletzt. Die Pkw-Fahrerin wurde beim Zusammenstoß leicht verletzt. Der Sachschaden beträgt insgesamt ca. 15.000 Euro, wobei das Motorrad nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste.

 

Neustadt an der Weinstraße

Illegales Autorennen mit Unfall - Am späten Freitagabend wurde der Autobahnpolizei Ludwigshafen-Ruchheim ein Verkehrsunfall mit 2 Fahrzeugen auf der A6 Richtung Mannheim, kurz vor dem Autobahnkreuz Frankenthal mitgeteilt. Als die Polizeibeamten den Unfall, bei dem glücklicherweise niemand verletzt wurde, vor Ort aufnahmen, ergaben sich Widersprüche hinsichtlich des Unfallhergangs. Durch eine unbeteiligte Zeugin konnte jedoch Licht ins Dunkel gebracht werden. Der Verkehrsunfall war nämlich die Folge eines illegalen Autorennens. Gegen die beiden Fahrer, eine 31jährige Frau aus Frankenthal und einen 19jährigen Mann aus Ludwigshafen, wurden entsprechende Ermittlungserfahren eingeleitet. Zudem wurden die Kraftfahrzeuge sichergestellt und die Führerscheine beider Fahrer eingezogen.

Verkehrsunfall auf Autobahn mit Folgeunfall wegen Schaulustigen und Handynutzung - Am Freitag, den 17.07.2020 gegen 16:30 Uhr ereignete sich auf der Bundesautobahn 61 zwischen dem Autobahnparkplatz "Auf dem Hahnen" und dem Autobahnkreuz Frankenthal in Fahrtrichtung Koblenz ein Verkehrsunfall. Aufgrund eines erhöhten Verkehrsaufkommens kam es zu einer Staubildung in dem genannten Streckenabschnitt. Ein 33 Jahre alter Fahrzeugführer fuhr zu diesem Zeitpunkt mit seinem Pkw Audi auf das Stauende zu. Bedingt durch die Unterschreitung des gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsabstandes lenkte der 33-jährige sein Fahrzeug nach links in die Mittelschutzplanke um ein Auffahren auf den vorausfahrenden Pkw Toyota zu verhindern. Von der Mittelschutzplanke wurde der Audi schließlich abgewiesen und kollidierte seitlich mit dem vor dem Toyota stehenden Pkw Volvo. Durch die Wucht des Aufpralls kollidierte dieser wiederum mit dem hiervor stehenden Pkw BMW. Bedingt durch diesen Verkehrsunfall wurden zwei Personen leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf circa 15.000 Euro geschätzt. Der linke Fahrstreifen musste für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme und den Fahrbahnreinigungsarbeiten für die Dauer von circa einer Stunde gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen und kilometerlangem Stau. Das Verkehrsunfallgeschehen und die polizeiliche Verkehrsunfallaufnahme wurde durch weitere Verkehrsteilnehmer auf der Richtungsfahrbahn Hockenheim für derart interessant befunden, dass diese offensichtlich um ihre Neugier zu stillen ihre Geschwindigkeit erheblich reduzierten. Hierdurch bedingt kam es zu einem Verkehrsstau von mehreren Kilometern Länge. Zu diesem Zeitpunkt fuhr eine 19 Jahre alte Fahrzeugführerin mit ihrem Pkw Volkswagen auf dem linken der beiden Fahrstreifen auf dieses Stauende zu. Wie mehrere Zeugen gegenüber den Autobahnpolizeibeamten erklärten, dürfte die junge Frau während der Fahrt ein Mobiltelefon benutzt haben. Infolge der hieraus resultierenden Ablenkung fuhr die 19-jährige ungebremst auf das Stauende auf. Durch den Aufprall auf den vorausfahrenden Pkw Opel wurde dieses wiederum auf den sich hiervor befindlichen Pkw Mazda geschoben. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Euro. Glücklicherweise wurde bei diesem Unfall niemand verletzt. Neben den Beamten der Polizeiautobahnstation Ruchheim war die Autobahnmeisterei Ruchheim im Einsatz.

Zeugin nach Tankbetrug vom 08.07.2020 gesucht - Wie am 17. Juli bekannt wurde, kam es am 08.07.2020 um 23:04 Uhr in Shell-Tankstelle in der Mußbacher Landstraße in Neustadt zu einem Tankbetrug durch einen bislang unbekannten, männlichen Täter. Der Täter tankte ein Fahrzeug mit gestohlenen Kennzeichen voll und fuhr ohne die Tankfüllung zu bezahlen davon. Eine bisher namentlich nicht bekannte Zeugin konnte die Tat beobachten. Die Zeugin wird gebeten sich bei der Polizeiinspektion Neustadt unter der Telefonnumer 0632-8540 zu melden.

Fahrt mit E-Scooter ohne Versicherungsschutz - Am 17.07.2020 gegen 09:55 Uhr fiel einer Polizeistreife in der Laustergasse in Neustadt eine Frau auf, welche auf einem E-Scooter ohne Versicherungskennzeichen fuhr. Im Rahmen der durchgeführten Verkehrskontrolle konnte der Verdacht bestätigt werden, dass die 19-jährige Frau aus Neustadt keinen Versicherungsschutz für ihren E-Scooter besitzt. Nach eigenen Angaben hatte die Fahrerin das Elektrokleinstfahrzeug erst am vorherigen Tag erworben. Der E-Scooter wurde zur Gefahrenabwehr sichergestellt und eine Anzeige wegen dem Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz wurde erfasst.

 

Speyer

Einbruch in Friseurgeschäft - Unbekannte/r Täter versuchte/n vermutlich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag durch Aufhebeln eines Fensters unberechtigt in ein Friseurgeschäft Am Rübsamenwühl in Speyer einzudringen. Als dies misslang, wurde eine Scheibe eingeworfen. Der/die Täter entwendeten dann aus dem Friseurladen einen niedrigen 2-stelligen Bargeldbetrag. Derzeit liegen keine Täterhinweise vor. Die Polizei sucht Zeugen, denen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Am Rübsamenwühl / Auestraße aufgefallen sind, die mit der Tat im Zusammenhang stehen könnten. Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter der Tel.-Nr. 06232-1370 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen.

Unter Drogeneinfluss mit Pkw unterwegs - Einen 25-jährigen Mercedes-Fahrer aus Speyer kontrollierte die Polizei am Donnerstag, kurz nach 13 Uhr in der Paulstraße. Im Rahmen der zunächst allgemeinen Verkehrskontrolle konnten bei dem Fahrer betäubungsmitteltypische Auffallerscheinungen festgestellt werden. Diese Feststellungen bestätigten sich durch einen Drogentest, der positiv auf THC reagierte. Dem 25-Jährigen, gegen den die Polizei ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach § 24a StVG einleitete, wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Blutprobe entnommen. Sein Fahrzeugschlüssel wurde an einem nüchternen Bekannten übergeben.

Raub zum Nachteil eines Paketzustellers scheitert - Am Donnerstagmittag kam es im Pulvermühlweg zu einem versuchten Raub zum Nachteil eines Paketzustellers. Dieser wollte zuvor ein Paket in der umliegenden Frankstraße zuzustellen. Da der Adressat des Pakets dort aber nicht gemeldet war, setzte er seine Tour fort. Im Pulvermühlweg wurde er dann von einen ca. 20-30- jährigen Mann zur Herausgabe des unzustellbaren Pakets aufgefordert, da dieses an ihn adressiert sei. Der Mann zeigte dem Zusteller zum Nachweis einen auf den Namen des Paketempfängers lautenden, aber offensichtlich gefälschten Ausweis vor. Da der aufmerksame Zusteller erkannte, dass es sich bei dem Ausweis um eine Fälschung handelt, verweigerte er die Paketaushändigung. Daraufhin versuchte der Täter dem Zusteller das Pakt zu entreißen, was jedoch misslang. Danach flüchtete der Täter zu Fuß zu einem mit einer männlichen Person besetzten Pkw, den er aber wieder verließ als er bemerkte, dass ihm der Zusteller gefolgt war. Der Zusteller konnte, indem er sein Fahrzeug hinter den Pkw parkte, ein Wegfahren des Fahrzeugs des vermeintlichen Mittäters bis zum Eintreffen der Polizei verhindern. Bei dem Fahrzeuginsassen handelte es sich um einen 26-Jährigen Mann aus Ludwigshafen. Dieser bestreitet, den Täter zu kennen. Die polizeilichen Ermittlungen wurden aufgenommen und dauern derzeit an.

 

Speyer/Hockenheim

Lkw-Kontrolle auf 61 deckt fortgesetzte, massive Lenkzeitüberschreitungen auf; Ermittlungen gegen Fahrer und Spedition eingeleitet; hohe Kaution erhoben; horrende Bußgelder erwartet. Dass es erfahrenen Autobahnpolizisten bei Ihren häufig schwierigen Einsätzen die Sprache verschlägt, sieht man selten. Am Donnerstagabend, bei der Kontrolle eines Sattelzuges auf der A 61, war dies allerdings der Fall. Kurz nach 23 Uhr wurde das Gefährt an der Anschlussstelle Hockenheim/Speyer ausgeleitet und kontrolliert. Dabei stellten die Beamten fest, dass der Fahrer in den vergangenen Wochen erheblich gegen die geltenden Sozialvorschriften, wie Lenk- und Ruhezeiten verstieß. Alleine in den letzten vier Wochen wurde bei jeder Fahrt gegen diese Vorschriften verstoßen. So war der Fahrer häufig 20-30 Stunden am Stück hinter dem Lenkrad. Für ausreichend Ruhe war zwischen den Fahrten zudem nie gesorgt; nach nur 2-4 Stunden Schlaf ging es dann weiter. Dass dies massive Auswirkung auf die Verkehrssicherheit hat, ist selbstredend. Aufgrund der dauerhaften Verstöße wurde gegen den 33-jährigen Fahrer eine Kaution in Höhe von 8.000 Euro erhoben. Bis zur Bezahlung des Betrages wurde seine Weiterfahrt untersagt. Die weiteren Ermittlungen der Autobahnpolizei Walldorf betreffen allerdings nicht nur den Fahrer, sondern auch Verantwortliche der türkischen Spedition, die im internationalen Warenverkehr tätig sind. Die Anzeigen werden dem Bundesamt für Güterverkehr vorgelegt. Die zu erwartenden Bußgelder werden sich erfahrungsgemäß im fünfstelligen Bereich bewegen.

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