Aktuell

 

Keine Stadtführungen bis 19. April 2020 - ggf. auf längere Zeit keine Führungen

 

Speyer - seit mehr als tausend Jahren im Zeichen Europas. In den Mauern der einstigen Freien Reichsstadt fanden Reichstage und Hoftage von europäischer Bedeutung statt. Zeichen dafür sind der Dom (1027 - 1061/1083 - 1110), der Judenhof als ein Symbol der führenden jüdischen Zentren in Speyer, Worms und Mainz im Hochmittelalter, und die Gedächtniskirche der Protestation von 1529 (1897 - 1904), deren Fenster die Geschichte der Protestation und des weltweiten Christentums zeigen. Das Bild zeigt Europa-Fahnen am Balkon des Historischen Rathauses.

  In den Jahren von 1988 bis 1992 besuchten Staatsoberhäupter, Regierungs-Chefs, Präsidenten, König Juan I. Carlos und Königin Sophia von Spanien auf Einladung des Bundeskanzlers Helmut Kohl, 1987 Papst Johannes Paul II. auf Einladung des Bischofs Anton Schlembach den Dom und die Stadt. Während des Reichstags 1570 wird Prinzessin Elisabeth, Tochter Kaiser Maximilians II., mit dem König von Frankreich, Karl IX., vermählt.

  Die Bedeutung des Doms - größtes romanisches Gebäude der Welt, Mariendom, Kaiserkirche - wird auch durch den europäischen Hochadel hervorgehoben: die Wittelsbacher, die Habsburger und das Haus Hessen-Nassau-Luxemburg gehören zu den Unterstützern des Doms. Seit 1981 ist der Dom zu Speyer UNESCO-Welterbe. Zu den Förderern der Kathedrale gehören die Europäische Stiftung Kaiserdom zu Speyer und der Dombauverein.

  Nach der maßlosen Zerstörung der Stadt (1689) im Zuge des Pfälzischen Erbfolgekriegs dauerte es ein halbes Jahrhundert, bis alle Lücken, die der Krieg gerissen hatte, geschlossen waren, am Dom sogar fast 70 Jahre. Das erste öffenhtliche Gebäude, das nach dem Krieg errichtet wurde, ist die Dreifaltigkeitskirche - vom Stadtrat beschlossen. Daher kann auch von einer Rats- und Bürgerkirche gesprochen werden. Das Gotteshaus war bis zum Zusammenschluss der Lutheraner und Reformierten in der Pfalz die lutherische Stadtkirche.

  Gegenwärtig zählt Speyer über 50.000 Einwohner, die Stadt ist ein starkes Mittelzentrum in der Metropolregion Rhein-Neckar. In der Stadt befinden sich u. a. die Sitze des Bistums Speyer und der Evangelischen Kirche der Pfalz, die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, die Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften, das Landesarchiv, die Landesbibliothek, der Landesrechnungshof Rheinland-Pfalz, das Sozialgericht Rheinland-Pfalz, das Zentralarchiv der Landeskirche, das Bistumsarchiv, die Bibliothek der Landeskirche, die Bibliothek St. German des Bistums Speyer, die großen Unternehmen Pfalz-Flugzeugwerke, Mann+Hummel, Thor Chemie.

  In der Stadt wird fast rund um die Uhr gefeiert: Von Anfang Januar bis Fasnachtsdienstag gibt es zahlreiche karnevalistische Veranstaltungen. Es folgen Sommertagsfest, Zunftbaumfest, Frühjahrsmesse, Kult(o)ur-Nacht, Brezelfest, Siedlerfest, Kaisertafel, Altstadtfest, der größte rheinland-pfälzische Bauernmarkt, großes Phantasie-Mittelalterspektakel, Herbstmesse, Weihnachts- und Neujahrsmarkt, das ganze Jahr über finden bedeutende Konzerte im Dom, in der Gedächtniskirche und in Dreifaltigekeit satt. Mehr Informationen zum kulturellen Angebot, zum Vergnügen und zur Freizeitgestaltung: www.speyer.de

 

 

 

Stadtführungen in Speyer

 

Stadtmauer-Fahrrad-Rundfahrt in 2020

Mit dem Fahrrad zu den Stadtmauern in Speyer – eine spannende Tour zwischen Heidentürmchen, Drachenturm, „Turm am Frauenhaus“, Altpörtel und uralten Mauern. Geschichte und Geschichten von Angriff und Verteidigung, von „unehrlichen“ Leuten, vom Schwert des Henkers, von Huren, Dirnen, Hübschlerinnen, von merkwürdigen Ereignissen um Mauern und Türmen und es wird aus den Waffenkammern geplaudert – spannender geht‘s fast nimmer. Maximale Teilnehmerzahl: 16 – Mit ihrer Anmeldung versichern die Radfahrer, dass ihre Fahrräder verkehrssicher sind. Jeder Teilnehmer verhält sich gemäß der StVO. Der Veranstalter übernimmt keine Haftung für Unfälle, die Teilnehmer verschulden.

Die Termine in 2020: 1. Mai (Feiertag, 14:30 Uhr) – Fr., 5. Juni und So., 7. Juni – Fr., 3. Juli und So., 5. Juli – Fr., 7. August und So., 9. August – Fr., 4. September – So., 4. Oktober.

Beginn: freitags um 18 Uhr, sonntags und am 1. Mai um 14:30 Uhr – Treff: Heidentürmchen (hinterm Dom, s. Bild oben).

Dauer: zirka 2,5 Std.

Gebühr: 10 € - Anmeldungen bis 2 Tage vorm Termin an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

 

Spey'rer Stadtspaziergang

Dom/Umgebung (Dom/innen: https://www.dom-zu-speyer.de/besucherinformationen/domfuehrungen/kontakt/) – Dreifaltigkeitskirche – Zentrum/Rathaus, Haus zur Münze, Stadthaus, Jakobspilger, Sophie von La Roche-Haus (Hohenfeldtischer Hof), Blick zum Altpörtel, Romanischer Judenhof.

Dauer: 1,5 bis 2 Std. - Dauer mit Aufstieg im Altpörtel: 2,5 Std. - Gruppe: max. 24 Personen. Gebühr je Gruppe: 92 € (deutsch) bar beim Stadtführer oder auf Rechnung. Fremdsprachenführung zzgl. 10 €

Hinweis: Die Besichtigung der Kirchen ist während Gottesdiensten und kirchlichen Veranstaltungen nicht möglich.

Treff: Dom/Eingangshalle (Domplatz) - Termin nach Vereinbarung

Bestätigung von der Touristinformation/Stadt Speyer - Kontakt: Mobil 0175 7467677 – Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

 

Altpörtel

Mit dem Bau des größten Turms der einstigen Speyerer Befestigung wurde um 1230 begonnen. Nach oben, bis in die Spitze wird das Gebäude immer jünger. Erhöht bis zur Besuchergalerie wurde das Altpörtel 1517. Das Dach ließ der Rat der Freien Reichsstadt anno 1708 errichten. In den Räumen befinden sich zwei Ausstellugen: Stadtbefestigung und Reichskammergericht - die höchste juristische Instanz im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. In der ersten Etage hängt eine rund 700 Jahre alte Glocke, die Johannes dem Täufer geweiht wurde.

In längst alten Zeiten wurden hier Folterinstrumente und das Richtschwert aufbewahrt. Das Altpörtel diente wie andere Türme der Stadtmauern auch als Gefängnis, beispielsweise für Randalierer, Friedensbrecher, Betrüger und fürs Diebsgesindel. Auch "böszüngige Weiber" wurden hier eingeturmt.

Oben, auf 30 Meter Höhe, bietet der Turm einen fantastischen Blick über die Stadt und bei idealem Wetter bis weit in die Region. Je nach Wetterlage erkennt man im Westen das Hambacher Schloss, die Wiege der deutschen Demokratie, so klein wie ein Stück Würfelzucker. Im Norden und Nordosten sind Industrieanlagen im Raum Ludwigshafen und Mannheim zu sehen.

In der unmittelbaren Nähe stehen im Westen zwei alle Dächer überragende Kirchen: St. Joseph (1914/1916) und die Gedächtniskirche der Protestation von 1529 (1897 - 1904) mit ihrem 100 Meter hohen Turm. In nördlicher Richtung steht der Turm der Kirche St. Bernhard (1954/55), im Westen befinden sich der imposante Wasserturm - roter Backstein (1880) und das Hochhaus der Deutschen Rentenversicherung/Rheinland-Pfalz (1961).

Der geniale Blick nach Osten: die Maximilianstraße und der Dom. Links der Kathedrale: die Dreifaltigkeitskirche mit dem strahlenden goldenen Kreuz auf der Turmspitze (lutherisch - protestantisch - evangelisch - 1701/1717), mit ihrem schmalen spitzen Turm die Kirche St. Ludwig (1308/1836, prof.) und die Heilig-Geist-Kirche (reformiert - protestantisch - evangelisch - 1700/1703, prof.). Rechts von der Bischofskirche der Turm des Historischen Museums der Pfalz, eine Boing 747 der Lufthansa auf dem Gelände des Technik Museums, Industrieanlagen.

Zur Besuchergalerie führt eine moderne Treppe - es gibt keinen Aufzug.

Öffnungszeiten: 1. April bis zum Tag Allerheiligen (Anfang November).

Gruppenführungen/weitere Informationen/Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: 06232 14-2392

 

 

 

 

Adenauerpark/Alter Friedhof

Die Geschichte beginnt anno 1502 – Gotische Kapelle mit Grabdenkmälern – Gräber bedeutender Persönlichkeiten der Stadt Speyer und der Evangelischen Kirche der Pfalz – Mit Blick aufs Helmut-Kohl-Grab (Domkapitularischer Friedhof). Ursprünglich hieß der Park hinsichtlich seiner Nähe zur Kirche St. Bernhard Bernhardus-Park. Nach dem Tod des ersten Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland, Konrad Adenauer (+ 1967), wurde der Park in Adenauer-Park umbenannt.

Gruft der Familie Lichtenberger - Unternehmer, Bürgermeister, Ratsherren. Philipp Markus Lichtenberger errichtete mit seinem Schwiegervater, Heinrich Scharff, das Gewerbegebiet, aus dem die Stadt Ludwigshafen/Rhein entstanden ist.

Apsis der Kapelle "Unsere Liebe Frau". Die ehemalige Friedhofskapelle wird auch "Gotische Kapelle" und seit in ihr standesamtliche Trauungen stattfinden "Traukapelle" genannt. Errichtet wurde die Kapelle in den Jahre 1515/1516. In Innern sind hochinteressante Grabdenkmäler, die einst auf dem Friedhof waren - u. a. befinden sich in der Kapelle das Grabdenkmal des ersten Pfarrers der Dreifaltigkeitskirche, Pfarrer Pohlmann, und das schmucke Grabmal des Bürgermeisters Bitto. Die Kapelle erfuhr größere Beschädigungen und mehrere Baumaßnahmen. Die Chorfenster zeigen Bilder des in China geborenen Künstlers Müller-Landau (+ 1956)

Der Adenauerpark (Alter Friedhof) ist eine echte Oase zur Erholung vom Alltag inmitten der Stadt Speyer. Nicht nur die alten Gräber und Grabdenkmäler samt Kapelle auch die Botanik geben dem Park sein romantisches Flair.

Dauer: 2 Std. - Gruppe: max. 24 Personen - Gebühr: 66 € - Treff: Eingang Adenauerpark/Bahnhofstraße - Termin nach Vereinbarung

Bestätigung von der Touristinformation/Stadt Speyer - Kontakt: Mobil 0175 7467677 – Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

 

Jüdisches Leben in Speyer

Ein Gang durch das jüdische Erbe der SchUM-Gemeinde mit der einzigen aufrecht stehenden Ruine einer romanischen Synagoge in Europa, mit der Ruine des Betsaals der Frauen und mit der größten romanischen Mikwe (Judenbad, Ritualbad) in Europa. Diese Führung erinnert an jüdisches Leben im 19. und 20. Jahrhundert. Der Besuch der Synagoge „Beith Shalom“ (geweiht 2011 in Anwesenheit des Bundespräsidenten Christian Wulff) rundet diese Führung ab. Dauer: ca. 1,5 Stunden, maximal: 25 Personen je Gruppe, Gebühr je Gruppe: 92 €

 

 

 

 

Judenhof mit Mikwe und Museum SchPIRA

Führung im mittelalterlichen Judenhof mit Museum SchPIRA. Einzige aufrecht stehende Ruine einer romanischen Synagoge in Europa, Ruine des Betsaals der Frauen, größte romanische Mikwe (Judenbad, Ritualbad) in Europa. Dauer: ca. 1 Stunde Preis, maximal 25 Personen je Gruppe, Gebühr je Grupee: 66 €.

 

 

 

 

Huren – Dirnen – Hübschlerinnen

Prostitution in alten Zeiten (1106 bis 1600) - Dauer: 2 Std.

Gruppe: max. 24 Personen - Gebühr: 66 € - Treff: Touristinformation/Maximilianstraße 13 - Termin nach Vereinbarung

Kontakt: Mobil 0175 7467677 – Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

 

Henker & Halunken

Dauer: 2 Std. - Gruppe: max. 24 Personen - Gebühr: 66 € - Treff: Touristinformation/Maximilianstraße 13 - Termin nach Vereinbarung

Kontakt: Mobil 0175 7467677 – Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

 

Domplatz & Domnapf

Der Domnapf – Evangelische Kirche der Pfalz – Historisches Museum der Pfalz – Haus zum Birnbaum – Haus zum Senfgarten – Bischofshaus – Westbau/Dom (19. Jh.). Vor dem Dom steht der Domnapf, auch Domschüssel genannt. Früher war der Napf ein Grenzmal zwischen Domstadt (Dombezirk) und Freie Reichsstadt. Viele lustige und weniger lustige Geschichten ranken sich um ihn. Ab und zu - nicht alljährlich - wird aus ganz besonderen Anlässen aus dem Napf Wein ausgeschenkt.

2015: Anlässlich 25 Jahre Kaisertafel und der Ausstellung "Titanic" im Historischen Museums der Pfalz gab es ob hoher sommerlicher Temperaturen und der Kollision der "Titanic" mit einem Eisberg anno 1912, die den Untergang des damals größten Passagierschiffs der Welt verursachte, Wein aus einem "Eisberg" im Domnpaf.

  Der Platz wird vom Westbau des Doms (19. Jh.) beherrscht - sein Architekt: Heinrich Hübsch (Karlsruhe). Der Westbau ist ein Geschenk der Wittelsbacher, der Habsburger und der Großherzoge von Luxemburg aus dem Hause Hessen-Nassau. Dem Dom gegenüber das Bischofshaus, ursprünglich ein Wohnheim der Domvikare. Anstelle des Portals existierte hier die Durchfahrt für die Kutschen der Fürstbischöfe. Am Balkon sind die Wappen des Bistums (l.), des amtierenden Papstes und des amtierenden Bischofs angebracht.

Zwischen Bischofshaus und Historisches Museum der Pfalz stehen die barocken Gebäude "Zum Birnbaum" und "Zum Senfgarten". Das Historische Museum der Pfalz beherbergt Exponate von der grauen Vorzeit bis in die Gegenwart mit Bezügen zur Pfalz und der Region. Auch große Sonderausstellungen locken zig Tausende Besucher hier her. Eröffnet wurde das Museum 1910 vom Kronprinzen Ruprecht von Bayern.

Dem Museum gegenüber stehen die Gebäude der Evangelischen Kirche der Pfalz - ursprünglich Protestantische Landeskirche der Pfalz. Das Konsitorium ist der Sitz des Kirchenpräsidenten der Pfalz und des Landeskirchenrats. Das hintere Gebäude - im Stil der Deutschen Renaisance - wurde 1910 als Bayerisches Staatsarchiv der Pfalz erbaut, in ihm ist das Zentralarchiv der Evangelischen Kirche der Pfalz untergebracht.

Dauer: 1,5 bis 2 Std. - Gruppe: max. 24 Personen - Gebühr: 66 € - Treff: Dom/Eingangshalle (Domplatz) - Termin nach Vereinbarung

Kontakt: Mobil 0175 7467677 – Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

 

Die Maxi

Geschichte der Maximilianstraße – Via Triumphalis

Rund 1.000 Jahre alt und jung geblieben ist die „Hauptstraße“, die Hauptschlagader der Stadt Speyer. Kaiser, Könige, Fürsten sind auf der Maxi in Speyer eingezogen, Staatsmänner und Staatsfrauen sind auf ihr gewandelt, Papst Johannes Paul II ist mit dem Papamobil auf der Maxi zum Dom gefahren, die Brezelfestumzüge, Bauernmärkte, Weinfeste, die Kaisertafel, der Narrenaufzug laden auf der Maximilianstraße zum Feiern ein. An der Straße stehen wichtige Gebäude der Stadt. Die „Hauptstraße“ bietet auch jede Menge Anekdoten. Führung im östlichen Teil.

Dauer: 2 Std. - Gruppe: max. 24 Personen - Gebühr: 66 € - Treff: Touristinformation - Termin nach Vereinbarung

Kontakt: Mobil 0175 7467677 – Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Alle Angaben ohne Gewähr 

Bilder © Bernhard Bumb

 

 

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