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Michael Wagner. - Bild © CDU

SEA LIFE Centre Speyer nach wie vor geschlossen

Andere SEA LIFE-Einrichtungen in Deutschland dürfen wieder öffnen / Die Landesregierung muss nun schnell entscheiden

Diese Nachricht vom General Manager des SEA LIFE-Centres Speyer erreichte den Abgeordneten des Landtags Rheinland-Pfalz, Michael Wagner (CDU):

  "Ich wollte sie darüber in Kenntnis setzen, dass nun auch das letzte Sea Life, außer Speyer, den Bescheid über die Öffnung (Sea Life Hannover, Ende Mai) bekommen hat und wir dann somit das einzige geschlossene Sea Life in Deutschland sein werden. Ich hoffe, dass mich noch irgendjemand aufklären kann, warum das Reptilium Wüstenzoo GmbH in Landau geöffnet sein darf, während wir geschlossen bleiben müssen".

Wagner fragt die Landesregierung:

  Warum muss das SEA LIFE Centre in Speyer geschlossen bleiben, während andere SEA LIFE-Einrichtungen schon wieder geöffnet sind? Das hat Wagner die Landesregierung gefragt, eine Antwort hofft er in den nächsten Tagen zu erhalten. Inzwischen durften weitere SEA LIFE-Einrichtungen in Deutschland öffnen, so SEA LIFE Timmendorfer Strand und SEA LIFE Königswinter (beide seit 20. Mai).

  Es mag gute Gründe geben, so Wagner, warum Einrichtungen im Rahmen der Corona-Krise weiterhin geschlossen bleiben müssten und Veranstaltungen nicht durchgeführt werden könnten. Die Gründe seien dem Gesundheitsschutz geschuldet und dazu stehe der Abgeordnete auch, so schmerzlich dies im Einzelfall sein mag.

  "Nicht nachvollziehbar für mich ist allerdings die Tatsache, dass Einrichtungen gleicher Art (wie vorliegend die Einrichtungen von SEA LIFE) in Deutschland unterschiedlich behandelt werden, immer unterstellt, die vorgeschriebenen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen sind erfüllt. Diese unterschiedliche Handhabungsweise von gleichen Einrichtungen in verschiedenen Bundesländern ist in der Tat nicht vermittelbar. Die Fußball-Bundesliga geht ihrem Spielbetrieb ja auch in verschiedenen Bundesländern nach. Ober haben wir gehört, dass sich ein Bundesland diesem Spielbetrieb verschlossen hätte," so Wagner. Der Abgeordnete erwartet von der Landesregierung eine schnelle Entscheidung. - Presse/CDU

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